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Château La Mission Haut-Brion 2001
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Nachhaltiger Weinbau

Château La Mission Haut-Brion 2001

Cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 96
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 17.5
Wine Spectator | 92
Vinous Neal Martin | 94
605,20 € inkl. MwSt.
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Bewertungen und Rating

92

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Das saftige, pfeffrige, fleischige Bouquet des 2001ers offenbart Noten von schwarzen Johannisbeeren, schwarzen Kirschen, Tabakblatt und rauchigem Barbecue. Diese ausdrucksstarke, mittelkräftige, verführerische La Mission hat den größten Teil ihres Tannins abgeschmolzen und zeigt nun eine sanfte Rundheit. Der Wein baut sich am Gaumen Schritt für Schritt auf und endet mit beeindruckender Reinheit und Länge. Weder die größte noch die flamboyanteste La Mission-Haut-Brion, ist sie ein klassisches Beispiel, das man in den nächsten 10–15 Jahren trinken sollte, während man darauf wartet, dass der bombastische, mächtige 2000er sich weiterentwickelt.

92

/100

Wine Spectator

Sehr komplex, mit Brombeeren, floralen Noten und mineralischen Anklängen. Vollmundig, mit feinen Tanninen und einem frischen, süßfruchtigen Nachhall. Raffinierte La Mission. Wunderschön. Am besten nach 2008. 600 Kisten importiert.

18

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Sehr ausdrucksstark in Bezug auf den Charakter von „warmen Ziegeln“. Berauschend und reich. Voll und breit. Verführerisch, aber nicht der erfrischendste. Trockener Abgang. Aber viel Hedonismus hier. Lang und nachhallend. (JR)

94

/100

Vinous

Neal Martin

Der 2001er La Mission Haut-Brion ist in der Nase weniger komplex als der vorherige Jahrgang zum Millennium. Es zeigt mehr Blaubeerfrucht und vielleicht eine größere Reinheit als der 2000er, besitzt jedoch nicht ganz die gleiche Amplitude. Am Gaumen ist er salin und mittelgewichtig, mit geschmeidigen Tanninen und Anklängen von pikanten schwarzen Oliven (vielleicht Kalamata?) und zeigt großartige Substanz und Grip bis hin zum reinen Finish. Jean-Philippe Delmas sprach von der „überraschenden Tiefe“ des 2001ers, was zutrifft. Doch im Moment hat der 2000er ein wenig mehr Persönlichkeit. 13,2 % Alkohol. Verkostet im Château mit Jean-Philippe Delmas.

95

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Minzblatt, Zigarrenblätter, Zedernholz, Brombeeren, Johannisbeeren und ein Hauch Rauch springen in die Nase. Am Gaumen hat sich der Wein gesoftet und gefüllt, was dem Fruchtprofil Sanftheit und dem elegant texturierten Finish Rundung verleiht. 30–60 Minuten in der Karaffe und er ist trinkbereit. Trinken von 2025 bis 2037.

/20

Weinwisser

Vier Flaschen geöffnet. Diese schwankten von pilzig bis oxidativ in der Nase und im Gaumen von bitter bis spröde. Eigentlich alle fehlerhaft. Bitter und spröde. Dabei hatte ich hier auch schon 19/20 Erlebnisse.

19

/20

René Gabriel

02: Weniger Mission – mehr Haut-Brion! Gegenüber 2000 gab es beim Jahrgang 2001 etwa 10 % weniger Mission (6'400 Kisten), dafür aber etwa 2 % mehr Haut-Brion (11'800 Kisten). Der Mission ist konzentrierter und zeigte in seinen Werten einen leicht höheren Alkoholgehalt. Nämlich 13,57 % Vol. gegenüber 13.18 % Vol. beim Haut-Brion. Notiz von der Primeurprobe: Dunkles, tiefes Granat mit rubinen und violetten Reflexen. Nobles, delikates Bouquet, viel blaubeerige Frucht vermischt mit reifer, jedoch leicht floraler Cabernet-Würze, Schoko- und Minzentöne, dunkle Pralinen, Palisandernoten, warm und aromatisch. Samtener, fleischiger Gaumen, viel Fett in den Gerbstoffen, die aussen bereits Rundungen zeigen, innen aber eine charaktervolle, leider leicht kernige Note präsentieren, erst im Nachklang kommt die gewaltige Tanninstruktur zum Vorschein und lässt erahnen, dass es sich hier um einen Wein handelt, der zwar schon früh einen gewissen Charme versprühen wird, aber trotzdem zu den sehr langlebigen Missions gehört. Im direkten Vergleich bringt der Mission zum Haut-Brion mehr Aromatik und auch etwas mehr Fleisch. Mit Pape-Clément einsamer Leader der Appellation. Also momentan eindeutig besser als Haut-Brion. 05: Dunkles, sattes Granat-Purpur. Cremiges, süsses Bouquet, wirkt etwas laktisch, Butter- und Röstmandeln, Pralinen und helles Caramel, absolut nobel, wen auch momentan noch etwas von der Barriquensüsse beeinträchtigt. Viel Charme im Gaumen, komplex, weich uns samtig, erinnert fast etwas an einen modernen Napa-Wein, dahinter reifer, blaubeeriger Cabernet Sauvignon mit deutlichem Cassiston. Grosser Mission, der aber auch anzeigt, dass es mit der alten Technik eindeutig vorbei ist, was vielleicht zu einem neuen Geschmacktypus für dieses langjährig als sehr traditionell einzustufende Château zu handeln ist. 08: In Wien floss der Wein in Massen zum Tafelspitz im Hotel Sacher. Caramell, rote Kirschen, Rosenpfeffer, sehr elegant mit einer ersten Süffigkeit die jedoch noch weit von der effektiven Genussreife entfernt ist. (19/20). 09: Dunkles, dichtes Granat. Kräutriges Bouquet, Tabak, Korinthen, feine Rauchnoten, Pumpernickel. Grosser Gaumen, fleischig, eine tolle Konzentration zeigend, Holunder, Black-Currant, aussen rund innen kräftig, geniale Länge. Legt permanent zu und gehört zu den nicht ganz heimlichen Stars des Jahrganges. Damals noch weit günstiger als die Premiers und somit ein toller Wertkauf. 10: Bei einem Lunch auf La Mission. Alle waren begeistert. Hier kann man schon mal den Korkenzieher holen. Aber nicht gleich die ganze Kiste austrinken. (19/20). 12: Dunkles Weinrot, schöne Mitte, noch keine Reifetöne. Delikates, sehr vielschichtiges Bouquet, zeigt dabei eine erste, zarte Öffnung, rote und schwarze Johannisbeeren, aber auch etwas Brombeeren, ein Hauch Zimt und Edelhölzer, verführerische Röstnoten. Harmonischer Gaumen, wunderschön ausgelegt und mit einer sehr feinen, noch stützenden Adstringenz. Eleganz pur. Hier paaren sich Finesse und Power. Eine der heftigsten Kaufempfehlungen für wahre Missionfans. 14: Bei einem Diner auf Haut--Briuon. Er war genau auf den Punkt dekantiert und bereitete enorm Spass. 15: Magnumflaschen im Schloss Brandis am R&R-Abend. Das war fast ein Kindermord. Die Dinger waren extrem jung. Ein gigagrosser Mission. Geduld bringt Pessac! (19/20). 16: Im Gupf getrunken. Hat sehr viel Spass bereitet und war (zu) schnell leer. 16: An der grossen 2001er Probe in Eschenbach. Während ich die Flaschen entkapselte und entkorkte, dekantierte Patrick Bopp rund zwei Stunden vor dem Beginn die Flaschen. Dabei schnüffelt er jeweils über dem Trichter und Plastiksieb während dem umgiessen. Als der Mission dran kam murmelte er; «nicht schon wieder, davon hatte ich auch mal sechs Flaschen. Nur eine war wirklich gross, die anderen zeigten eine gewisse Oxydation. Die wanderten allesamt in die Spaghettisauce!». Und weil es so war, machte es dann auch wenig Sinn einfach noch mehr Flaschen zu öffnen und wir servierten diese dann mit der Erklärung, dass der Mission 2001 ein Flaschenproblem habe. Von unseren vier Flaschen war nur eine irgendwie gut. Also ist das eine ganz gewaltige Flaschenlotterie… 18: Wieder eine schier kaputte Flasche an der Kracherprobe in Podersdorf. (19/20). 20: Mitteltiefes Granat, aussen sanft aufhellend. Das Bouquet ist duftig, vielschichtig mit elegantem Ansatz. Die restlichen Beerentöne schwanken von rot- bis dunkelbeerig, helles Leder und Lakritze, im Fluss zeigt sich eine sanft-füllige Malznote. Im Gaumen gibt er sich erstaunlich feminin und zeigt so eine ganz spezielle Grazie. Das Extrakt weist noch eine feinsandige Textur an und dokumentiert dabei, dass er sich noch ganz lange in dieser wunderbaren Genussreife halten kann. Sein kleines Problem an diesem Abend bestand darin, dass er sich in der Serie gegen 2000 und 2004 behaupten musste. Das ist ihm aber recht gut gelungen. Ein Geheimtipp unter den «mittleren» Mission Jahrgängen. Leider gibt es zu diesem Wein keine Schnäppchenangebote im helvetischen Weinkaufnetz. (19/20).

93

/100

Jane Anson

Jane Anson

Fängt die leichte Trinkbarkeit der 2001er in diesem Stadium ein, auf dem Weg zu 25 Jahren, noch immer in lebhaft blassem Himbeerfarbton und nun voll von weichen, schmeichelnden Tanninen. Die Frucht wirkt wie fein gesponnene Himbeere und Johannisbeerpüree, mit Wellen von Tabak und weißem Trüffel bis in den Abgang. Besteht mühelos den Level-Test – sprich, der Pegel im Glas sinkt extrem schnell, weil es köstlich animierend ist. Lese vom 17. September bis 6. Oktober, 75 % neues Holz für den Ausbau, nach einem Sommer mit nahezu keinem Regen zwischen dem 20. Juli und dem 20. September, mit nur wenigen Tagen herausfordernden Wetters während der Lese. Jean-Philippe Delmas, Direktor.

97

/100

Le Figaro Vin

Haut-Brion 2001 ist ein schöner Wein, zugleich dicht und elegant, geprägt von schönen rauchigen Noten. Er besitzt Länge, viel Finesse und Klasse. Ein großer Erfolg.

93

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgedrehtes T (Trescases) Dunkle Farbe, mittlere, gereifte Intensität. Zurückhaltende Nase, fruchtig und vanillig. Seidig im Auftakt, duftig in der Mitte des Gaumens, schmackhaft, mit zartem, aber in der zweiten Gaumenhälfte deutlich präsenten Körper; der Wein endet lang mit einem schönen Zedernaroma. Und vor allem ist er praktisch unspuckbar.

96

/100

La RVF

Die Nase entfaltet sich nach einigen Minuten Belüftung voll und ganz. Dann offenbart sie feine Rauchnoten, Anklänge von edlem Holz und kandierten schwarzen Früchten. Am Gaumen dicht, noch kompakt, mit gut gezeichneten Tanninen und schönem Volumen. Der Abgang zieht sich anschließend lange hin. Breiter als Haut-Brion.

Beschreibung

Verkostungstipps für den Château La Mission Haut-Brion 2001

Verkostung

Robe
Dicht und tief in purpurfarbener Farbe.

Nase
In der Nase subtile Holznoten, sowie Noten von Lakritz und schwarzen Früchten (schwarze Johannisbeere, Brombeere).

Gaumen
Der harmonische, gleichzeitig sanfte und feste Gaumen offenbart feine Vanillearomen und eine schöne Komplexität dank seiner reifen Tannine. Das Finale ist geprägt von Noten von Trüffeln, Lakritz und Tabak.

Food-Pairing-Tipps

Dieser Wein passt perfekt zu Beef Wellington, rotem Fleisch, Geflügel, Wild und Hartkäse.

Der Ausdruck und die Feinheit eines großen Pessac-Léognan Weins

Der Produzent

Nachbar des berühmten Château Haut-Brion, ist das Château La Mission Haut-Brion eine der ikonischen Referenzen von Bordeaux, und das seit Jahrhunderten. Im 16. Jahrhundert von der Familie de Lestonnac gegründet, wurde das Anwesen später von den Lazaristen-Priestern verwaltet. Heute gehört es zum Domaine Clarence Dillon und Prinz Robert von Luxemburg, das Château La Mission Haut-Brion bleibt unter den größten Weinen der Welt glänzen.

Der Weinberg

Das Château La Mission Haut-Brion, gelegen in den Gemeinden Talence und Pessac, bewirtschaftet einen Weinberg, der auf schönen Kiesböden angelegt ist, die auf einem Untergrund aus Ton, Sand, Kalkstein und Falun (einem muschelhaltigen Kalkstein) ruhen. Die Reben des Château de La Mission Haut-Brion produzieren große Pessac-Léognan Weine.

Der Jahrgang

Der Jahrgang 2001 zeigt ähnliche Bedingungen wie 2000. Juli und August waren sehr heiß mit 22 Tagen über 30°C. Nur 2 Tage starker Regen traten zwischen dem 20. Juli und dem 20. September auf. Die Ernte, die vom 17. September bis zum 6. Oktober durchgeführt wurde, profitierte von einem milden Klima, das im Allgemeinen warm und trocken war, trotz zwei Tagen starker Unwetter am 22. September und 3. Oktober.

Vinifikation und Reifung

Reifung in Eichenfässern, davon 75% neu.

Rebsorten

Merlot (62%)
Cabernet Sauvignon (35%)
Cabernet Franc (3%)

Château La Mission Haut-Brion 2001
2.0.0