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Château Margaux 1989
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Nachhaltiger Weinbau

Château Margaux 1989

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 90
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 17
Wine Spectator | 97
The Wine Independent | 94
Vinous Neal Martin | 90
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Bewertungen und Rating

90

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Vom jüngeren Geschwister, dem 1990er, überragt, zeigt der 1989 Chateau Margaux eine dunkel pflaumen-/granatfarbene Robe und eine ausgeprägte, süße Nase nach neuem Sattel leder, getoasteter Eiche sowie krautiger Schwarzkirsche und Cassis. Am Gaumen ist der Wein mittelgewichtig, mit relativ ausgeprägten Tanninen, hervorragender Konzentration und Reinheit, jedoch einem etwas gekappten und komprimierten Finish. Dieser zweifellos hervorragende Wein hat in der Flaschenreife etwas an Gewicht zugelegt, zählt jedoch kaum zu den profundesten Leistungen von Chateau Margaux. Erwartete Trinkreife: 2006–2025. Zuletzt verkostet, 10/02.

97

/100

Decanter

Die Textur fällt sofort auf: geschmeidig und leicht, zugleich geradlinig, mit einer fesselnden Lebendigkeit, die Aromen und Säure dieses Weins weiterhin trägt. Sauerkirsche, gesalzenes Karamell, ein Hauch balsamische Erdbeere, weiterhin mit bemerkenswerter Konzentration. Frisch, strahlend und geradlinig, mit einer Graphit- und nassen Stein-Note im Abgang, die einen zurück in den Médoc auf Kies-Terroir versetzt. 5% Cabernet Franc vervollständigen die Cuvée.

19

/20

Jancis Robinson

Jancis Robinson

Sehr tiefes, leuchtendes Dunkelrubin mit viel Reife am Rand. In der Nase nicht besonders süß und reif – eher mineralisch mit etwas Süße. Wunderschöne Fülle, zugleich vollständig und berauschend am Gaumen. Süß, rund, nicht erdig und samtig – und dennoch mit dieser ganz außergewöhnlichen Frische und Vitalität. Wirklich bemerkenswert für diesen Jahrgang! So schmeichelhaft, lang und ausgewogen. Lesebeginn am 10. September. (JR)

90

/100

Vinous

Neal Martin

Der 1989er Château Margaux zeigt in der Nase eine Old-School-Art mit dunklen Beerenfrüchten, Sattelleder, Jod und einem Hauch wilder Minze. Er ist deutlich lockerer gewoben als der 1990er, den ich persönlich bevorzuge. Am Gaumen ist er gut ausbalanciert mit einem süßen Auftakt, nicht außergewöhnlich komplex, aber fein und zart, im Stil, sagen wir, von Lafite-Rothschild. Er baut sich sanft zu einem sehr harmonischen, aber nicht kräftigen, tabaknuancierten Finale auf. Jetzt in perfekter Trinkreife – besser wird er nicht mehr. Verkostet auf dem Château.

93

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Trinkfertig: Der Wein ist weich, raffiniert, elegant, und obwohl er nicht auf der konzentrierten Seite ist, zeigt die Frucht sich poliert, seidig und komplex. In den nächsten zehn Jahren trinken, um maximalen Genuss zu erzielen.

94

/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck

Der 1989 Château Margaux präsentierte sich hervorragend, mit einem reifen, offenen, verführerischen Stil in seinen roten und schwarzen Früchten, Sattelleder, herzhaften Kräutern sowie würzigen, an Weihrauch erinnernden Nuancen. Im mittleren bis vollmundigen Bereich spielend, bietet er ein schön ausbalanciertes, elegantes Mundgefühl, geschliffene Tannine und ein großartiges Finale. Er befindet sich eindeutig im Zentrum seines optimalen Trinkfensters und sollte sich in den kommenden Jahrzehnten anmutig weiterentwickeln, mit einem anschließenden allmählichen Abbau.

19

/20

Weinwisser

Jetzt kam es zum nächsten Giganten-Duell. Noch so ein Klassiker aus den Twin-Jahrgängen. Strahlendes Rubingranat mit aufhellendem Rand und bräunlichem Schimmer. Verführerisches, ausladendes Bouquet von schier verschwenderischer Fülle und Exotik. Wow, das hätte ich blind kaum nach Bordeaux gesteckt, wirkt in seiner exotischen Art fast kalifornisch: Dunkle Frucht mit Zedernholz, Schokolade, Korinthen, Moschus und süßes Lakritz; erst nach dieser exhibitionistischen Welle taucht die Margauxwürze nach und nach auf. Diese Orgie findet dann im Mund ihre Fortsetzung: Extraktsüße trifft Terroirwürze. Dabei durchaus fein gesponnen, das Tannin ist fest, körnig und mit zarter Adstringenz, die Säurestruktur ist genial und gibt ausreichend Frische, das hat noch Reserven für ein weiteres Jahrzehnt.

18

/20

René Gabriel

90: Ich hatte noch den Latour im Mundwinkel, als wir den 89er Margaux als Fassprobe vorgesetzt bekamen (17/20): Würziges Bouquet, schwarzes Holz, wirkt bereits gebunden, mittlere Textur. Hat keine Chance, an die Qualität des 83ers oder des 86ers heranzukommen. Der Merlot wurde am 8. September, der Cabernet am 16. September geerntet. Am 27. September war alles unter Dach und Fach. Kurz nach der Abfüllung auf dem Château: Ein überbratener, atypischer Margaux. Im Moment reicht es nur für 16/20 Punkte! Als Amarone wäre es ein 18/20 Punkterlebnis. Was mich nebst der Süsse am meisten stört, ist die Barrique, die den Wein antrocknet sowie eine Spur zu viel Pfeffer im Gaumen, der sich in Chili-, Tabasco- und Paprikapulverform zeigt. Schwierige Zukunft? 1992 eine halbe Flasche: Es ist sehr wunderlich, dass ein so junger, grosser Wein bereits braune Reflexe unter der Oberfläche verbirgt. Sehr wahrscheinlich hatten einige Beeren den Sonnenbrand und diese bräunliche Note ging bei der Fermentation in die Grundfarbe über. Es bestätigt leider auch gleichzeitig meine Theorie, die ich 1991 bereits über diesen Wein angestellt hatte: Fette, reiche Nase geprägt von Dörrfrüchten (Birnen und Bananen). Im Gaumen heiss und punschig. Feines Tannin, das jetzt aufgrund der eher niedrigen Säure mit viel Fett umgeben ist. Ich kann mir vorstellen, dass viele Weinfreunde, die den Wein zuerst trinken und dann meine Notizen lesen, mit meiner Bewertung nicht einverstanden sind. Für mich ist er total atypisch und dafür, was er bietet, viel zu teuer. Solche heissen Säfte kriegen Sie in Italien massenweise zum halben Preis, was immer noch zu teuer wäre. Und immer wieder, wenn ich ihn vorgesetzt bekam, fielen mir die überbratenen, rosinierenden Töne im Bouquet sowie die trockenen Tannine auf, z.B. 1994: Wuchtiges, rotbeeriges Konzentrat, Maul- und Erdbeeren, süss, Rauch, gebratene Dörrfrüchte. Viel Stoff, jedoch sehr trocken im Gerbstoff, zähfliessend. Hat vermutlich etwas zu wenig Weinfett, um die Trockenheit in den Gerbstoffen wettzumachen. 99: Um einen regnerischen Sonntagnachmittag mit Kartenspielen zu überbrücken, hatte Bärti Stocker schon mal eine Magnumflasche 89er Margaux bereitgestellt: Bereits erste Reifetöne mit bräunlichen Reflexen. Das Bouquet ist heiss, korinthig, zeigt Schokonoten, aber auch Rosinenspuren von sehr reifem Merlot. Im Gaumen gibt die Trockenheit eine enorme Konzentration, lässt aber das Extrakt noch trockener und fast etwas zäh erscheinen. Der Petit Verdot zeichnet für eine schwarze Pfeffernote und einen Teerton verantwortlich, wie man ihn sonst nur bei grossen Hermitage findet. Einerseits noch nach Reife verlangende Adstringenz, andererseits eben diese Trockenheit, die er immer schon sein Eigen nannte. Weiter verfolgen – aber ein ganz grosser Margaux wird nie daraus werden (17/20). 01: Mein Gott, wenn ich bedenke, wie viel Spass der Monbrison macht und wie genial der Palmer ist, dann muss ich dem Margaux-Team ganz offen Vorwürfe machen: Erdiges, fast fruchtloses Bouquet, Rosinentöne, aber auch gewisse oxydative Aromen im verbratenen Bouquet. Im Gaumen so trocken, dass man Speichel aktivieren muss, um ihn nur einigermassen schlucken zu können. Das Potential ist da, aber man muss sich ernsthaft fragen, ob der Wein je einmal den berühmten Margaux-Charme bekommen wird? Wenn er sich nicht bald bessert, verliert er einen bis gar zwei Punkte (17/20). 03: Leicht aufhellendes Granat, erster oranger Schimmer, grosser Rand aussen. Berauschendes, süsses Bouquet, Preiselbeeren, helle Edelhölzer, Milchkaffee, geröstete Nüsse, delikat und fein. Wirkt im Gaumen eher leicht, bleibt dabei aber tänzerisch, stark rosinierendes Traubengut, Honigkonturen, die Gerbstoffe tragen eine tendenzielle Trockenheit in sich, würziges Finale mit Irish Moos und Pfefferkuchen. Trocknet er aus oder legt er noch zu? Sehr schwer zu beurteilen. Ein Fragezeichen mehr oder weniger spielt bei diesem Margaux 1989 eh schon keine Rolle mehr (17/20). 06: Was für ein Mittagessen. Wir bestellten gleich drei Weine auf einmal und liessen die Soldaten miteinander antraben. Im rechten Glas: 1989 Latour, im mittleren; 1989 Lafite und links; dieser Margaux 1989. Die Farbe erstaunlich tief, mit sanften Reifetönen. Das Bouquet begann und blieb trocken, sehr würzig, Ledertöne, getrocknete Kräuter und kandiertes Malz. Im Gaumen fest, eine kräftige Säure, sehr konzentriert. Der Wein entwickelt sich noch und weist ein erstaunliches, bisher nie richtig bemerktes Potential auf. (18/20). 07: Dunkles Purpur, dezent bräunlicher Schimmer im Innern zeigend. Süsses Bouquet, sanft trocken, Korinthen, Rauch, Sommertrüffel, Wildleder und Moschus, insgesamt eine heisse Expression. Im Gaumen noch präsente, fleischige Tannine, körniger Fluss, zeigt einen massiven Körper und eine superbe Konzentration. Klingt lange nach im Finale, gehört zu den Klassikern. 08: In Spanien blind neben dem wiederum enttäuschenden 82er Château Margaux verkostet. Der 89er wird immer besser und streift seine Jugendsünden ab. Ist dabei minzig, rechr dick und zeigt im Gaumen Malz, Kräuter. Wenn er so weiter macht, dann landet er auf 19/20!. 10: Eigentlich war da von der Kraft her mehr im Glas als beim mit der Maximalpunktezahl bewertete Palmer der sich im Glas links befand. Aber bei Premiers zählen halt letztendlich schon die Finessen. (18/20). 12: Sattes Purpur, fein ziegelroter Rand aussen. Süsses, kompottiges und auch leicht alkoholisch wirkendes Bouquet, ein Hauch von einem Ruby-Port vermittelnd, zu Kopf steigend. Im Gaumen aussen – für einen Margaux ungewöhnlich cremig und fett – innen mit noch verlangenden Gerbstoffen. Hat sich in den letzten Jahren immer um Nuancen verbessert und scheint so noch einen Punkt zulegen zu wollen. Zeit hat er dafür genug, denn das Potential ist spannend und reicht locker für 20 weitere Jahre. (18/20). 13: Leuchtendes Weinrot, feiner, ziegelroter Schimmer im Innern. Duftiges Bouquet, leicht stielige Aromen, dominikanischer Tabak, Red-Belt-Pepper (getrocknete rote Paprika), Cayennenoten, irgendwie war er auch eine gewisse Zeit leicht staubig. Im Gaumen mit einer guten Konzentration aufwartend, das Extrakt ist (noch) blockiert, die Säure hat sich also immer noch nicht ganz integriert. Wirkt so – als Château Margaux – noch zu wenig charmant und immer noch dezent ruppig. Die Süsse im Finale ist jedoch sehr versöhnlich. Ohne Eile beginnen. Hier ist noch ein gewisses Überraschungspotential drin. (18/20). 14: Trocken-süsses Bouquet, Curryschimmer, Rosinen, Honig, erste Ledernoten. Im Gaumen mit pikantem Beginn, also mit pfeffrigen Tanninen auf der Zunge. Ein rassiger ja schon fast ungestümer Margaux. Erst am Anfang einer langen Genussreife. (18/20). 20: Magnum. In der Mitte dunkles Rot, am Rand ziegelroter Schimmer. Das trocken anmutende Bouquet zeigt viele Sorten von Dörrfrüchten. In vorderster Fron; Rosinen und Korinthen. Dann auch Rauchnuancen, Teer, dunkles Malz und getrocknete Küchenkräuter. Im Gaumen ist er mächtig. Er weise noch viele, unverdaute Gerbstoffe auf, welche diesem männlich anmutenden Margaux einen tiefgründigen Tenor verleihen. Er braucht noch Zeit und es ist nicht sicher, ob er sich noch harmonisieren wird. Vielleicht sind aber die Normalflaschen da schon etwas weiter. Das war eine sehr jung wirkende Magnum. (18/20).

19

/20

André Kunz

Cremiges, dichtes, tiefes, volles Bouquet, Cassis, Maulbeeren, Tabak, Korinthen, Edelhölzer, Eukalyptus. Ausgewogener, dichter, vielschichtiger Gaumen mit vielfältiger, kräftiger Aromatik, konzentrierter Struktur, dunkler Frucht, sehr langer, dichter Abgang. 19/20 trinken - 2045

94

/100

The Wine Independent

Lisa Perrotti-Brown

In mittlerem bis tiefem Ziegelrot zeigt sich der 1989 Chateau Margaux zunächst etwas träge und grüblerisch und gibt nur zögerlich Noten von Zigarrenkiste, Holzkohle, getrockneten Kräutern und feuchter Erde frei, bevor er einen Kern von getrockneten Kirschen, Leder und Backpflaumen offenbart. Am mittelkräftigen Gaumen finden sich leicht kaubare Tannine und eine erfrischende Rückgratstruktur, die die würzigen Aromen trägt, mit einem provokant kreidigen Finale.

96

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgekehrtes T (Trescases) Dunkle, intensive Farbe mit leichter Reife. Großes fruchtiges Bouquet, intensiv und sehr verführerisch. Sehr weicher Auftakt am Gaumen. Der Wein baut sich in der Mitte auf und beginnt zu schmelzen, bietet viel Geschmack und eine sehr feine Textur. Langer, saftiger und komplexer Abgang. Feines Tannin. Köstlich.

Beschreibung

Ein komplexer und geschmeidiger Rotwein aus Margaux

Das Weingut

Mit Ursprüngen bis ins 12. Jahrhundert gehört Château Margaux zu jenen Grands Crus, die die Legende der großen Bordeaux-Weine in der ganzen Welt begründet haben. 1855 erhielt das Schloss den Titel Premier Grand Cru Classé und war das einzige der vier präsentierten Châteaus, das die Note zwanzig von zwanzig erhielt. Mit dem Erwerb des Guts im Jahr 1977 durch André Mentzelopoulos schlug Château Margaux ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Indem er den Grand Vin von Château Margaux auf das höchste Niveau hob, führte er den Zweitwein des Weinguts, den Pavillon Rouge du Château Margaux, der 1908 eingeführt worden war, wieder ein. In die Fußstapfen ihres Vaters tretend, bedingt durch dessen frühen Tod, übernahm Corinne Mentzelopoulos mit Energie und Leidenschaft das familiäre Banner, um den Rang von Château Margaux zu wahren, das zu einem bordelaiser Meisterwerk geworden ist, unverkennbar an seiner neupalladianischen Anmutung. Jahrgang für Jahrgang zählen die Weine des Guts zu den größten der Welt.

Der Weinberg

Die Besonderheit des Weinbergs von Château Margaux verdankt sich seinem seltenen und einzigartigen Terroir, das auf einer Kieselkuppe liegt. Die Rebsortenverteilung des Guts setzt stark auf die in der Region führende rote Rebsorte Cabernet Sauvignon, ohne den Merlot, den Petit Verdot und den Cabernet Franc zu vergessen. Die ton- und kalkhaltigen Böden des Anwesens bringen legendäre Weine hervor, von rassiger und sinnlicher Ausstrahlung, so repräsentativ für die großen Weine aus Margaux.

Der Jahrgang

1989 wird als ein Jahr von glücklicher Frühzeitigkeit und seltener Mühelosigkeit in Erinnerung bleiben. Blüte, Farbumschlag, Reife: Alles folgte unter einem warmen und trockenen Himmel in vorbildlicher Regelmäßigkeit aufeinander. Die Lese, begünstigt durch die völlige Abwesenheit von Regen, krönte diesen makellosen Verlauf. Bis zum letzten Tag war 1989 ein Traumjahrgang.

Cuvée

Dieser Château Margaux 1989 ist das Ergebnis einer Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot.

Château Margaux 1989
2.0.0