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Château Margaux 1995
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Nachhaltiger Weinbau

Château Margaux 1995

1er cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 95
R. Gabriel | 19
J. Robinson | 17.5
Wine Spectator | 97
Vinous - A. Galloni | 95
982,00 € inkl. MwSt.
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Bewertungen und Rating

95

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Sehr spät abgefüllt (November 1997), hat sich der 1995er weiter ausgebaut und zu einem der großen Klassiker unter dem Regime Mentzelopoulos entwickelt. Die Farbe ist opak rubin-/purpurfarben. In der Nase Aromen von Lakritz und süßem, rauchigem neuem Eichenholz, vermengt mit konfitürigen schwarzen Früchten, Lakritz und Mineralität. Der Wein ist mittel- bis vollmundig, mit außergewöhnlicher Fülle, fabelhafter Balance und kräftigen Tanninen im Abgang. Trotz seines großen Formats und seiner Jugend ist dieser Wein zugänglich und benutzerfreundlich. Dies ist ein mitreißender Margaux, der stets weicher und entwickelter sein wird als sein breitschultriger Geschwisterjahrgang, der 1996er. Es wird faszinierend sein, die Entwicklung beider Jahrgänge in den nächsten fünfzig Jahren zu verfolgen. Voraussichtliche Trinkreife: 2005–2040.

94

/100

Decanter

Eine Überraschung. Zunächst von der hellen Farbe getäuscht, war ich beeindruckt von der betörenden Intensität pflaumiger Fruchtaromen mit Anklängen von Rauch, Erde und einem ersten Hinweis auf Trüffel oder Waldboden. Die Textur wird jetzt weicher – geschmeidig und seidig, aber immer noch überraschend dicht. Zeigt Zurückhaltung und Eleganz, hält sich jedoch majestätisch bis zum Abgang, was auf ein langes Reifepotenzial hindeutet. Dieses klassische Jahr sollte nicht übersehen werden – es beginnt, seine volle Form zu erreichen und dürfte sich über Jahrzehnte weiter verbessern.

94

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Fester, maskuliner, straffer Margaux-Stil mit reichlich reifen Früchten und großartiger Aromatik, doch das tanninbetonte Rückgrat wird mindestens noch ein weiteres Jahrzehnt brauchen, um sich zu glätten – falls überhaupt. Im Abgang zeigt sich eine Spur von grüner Note. Ich besitze einige Flaschen, bin aber nicht sicher, dass sich viel ändern wird; wir müssen abwarten, was geschieht – was viel verlangt ist, da er bereits 27 Jahre alt ist!

18

/20

Weinwisser

Konzentrierter Duft, dabei sehr klar und pure Frucht. Macht im Glas wunderbar auf mit reifem Cassis, Brombeeren, Zedernholz und Havanna-Tabak. Am Gaumen sehr klassische Art, viel Frische und Zug zeigend, hochfeine Tannine, saftige Frucht, die von einer schönen Säure getragen wird. Unaufgeregte, grosse Klasse.

19

/20

René Gabriel

Paul Pontallier: <div style="font-style:italic;color:#990033">Ich weiss nicht wie der Margaux innerhalb des Bordelais einzuordnen ist, weil ich noch zu wenig 95er Weine degustiert habe. Diesen 95er stufe ich irgendwo zwischen dem 86er und 90er ein (fast 70 g Tannine). Er ist sehr konzentriert, weil wir nur 46 hl/ha ernteten und die Hälfte als Pavillon deklassierten. Ein grosser Bordeaux hat für mich immer die Faszination, eine enorme Konzentration an Tanninen aufweisen zu können, ohne hart zu werden. Beim 95er hatten wir kein einziges schlechtes Cuvée. Alles konnte sorglos verwendet werden. Dies erklärt auch den Umstand, dass uns der Pavillon Rouge so hervorragend gelungen ist. Der 95er hatte alle Grundlagen eines Jahrhundertjahrganges: Den heissesten Sommer seit 1947, der Merlot wies einen Alkoholgehalt zwischen 13,5 bis 14 % Vol. auf. Der Regen hat dann um den 20. September herum die Reife blockiert. Auf den grossen Terroirs kann man in diesem Jahr überall grosse Weine erwarten. Sobald es aber zu den kühleren Böden geht, wird es einige Enttäuschungen geben.</div> Fassprobe (19/20): Konzentriertes Maulbeerenbouquet, Edelhölzer darin, dunkle Röstnote, sehr tiefgründig. Im Gaumen extrem konzentriert, stoffig, grossartige Adstringenz, durch die Barriquenröstung eine sanfte Gebäcknote im Extrakt, ein Hauch Damassine Pflaumen in der reifen Frucht, grossartige Länge. Er hat fast die Struktur des 86ers, jedoch nicht jene grosszügige Cabernet-Note. 97: Tiefes Purpur. Reifes, sehr beeriges Bouquet mit marmeladigen Konturen, eine gewisse Barbera-Süsse, Vanille, wirkt im Moment sehr zugänglich. Im Gaumen weich, rund, fast jetzt schon zu trinken, viel Reife in den Gerbstoffen, Kirschen, Maulbeeren, sehr rotbeerig, von bezauberndem Charme und burgundischer Grösse (19/20). 00: Berauschendes Rumtopfbouquet, Wachsnoten, Sandelholz, Kandis, leicht leimig im ersten Ansatz, zu Kopf steigend und somit sehr intensiv, wirkt mit dieser Grundaromatik nicht sehr Bordeaux-typisch. Strenger Gaumen, erstaunlich rotbeerig, Datteltöne und Pflaumen, Hagebuttentouch im Extrakt, feinsandige Textur, intensiver Nachklang nach Preisel- und Maulbeeren. Zeigt im Moment eine gewisse Kalifornien-Affinität (18/20). 04: Dunkles Granat-Purpur, satt. Nussiges, mit feinen Kräuternoten durchzogenes Bouquet, erstaunlich offen, Pflaumen, Dörr- und Cakesfrüchte, fein unterlegtes Vanillin. Ausgeglichene, weit ausladende Adstringenz, reife Säure, die sich mit einem süssen, konzentrierten Fruchtextrakt verbindet, dunkles Caramel, Kandis, all diese herrlichen, süssbeerigen Noten werden elegant mit tiefgründigen, hellen Terroirwürztönen ausbalanciert, gebündeltes Finale, noch ein paar Jahre bis zur ersten Genussreife und dann geht’s gewaltig los. (19/20). 05: Sattes, tiefes Purpur mit immer noch violetten Reflexen. Traumhaftes, parfümiertes Bouquet, exotische Hölzer, viel Lakritze, Brombeerentöne, recht füllig, wirkt so bereits gebunden. Im Gaumen hoch fein, Preiselbeerennoten, seidene Textur, wunderschöne Balance, sehr vielschichtig, extrem nachhaltig mit einem vollen Beerenkorb im langen mit Fruchtdruck ausgestatteten Finale. Noblesse pur – genau so muss ein grosser Château Margaux sein! Nahe der 20/20 Marke, die er vielleicht auch einmal erreichen wird. 07: Die Farbe erstaunlich hell bei mittlerem Granat. Das Bouquet bleibt lange zurückhaltend, ja gar reduktiv zu Beginn, dann legt das Nasenbild so richtig los, die ersten Eindrücke zeigen eine toskanische Sangiovese-Affinität, dann rote Kirschen und Himbeeren, wird dabei immer süsser und auch fülliger, entwickelt dabei viel Facetten mit einem berauschenden, verspielten Parfüm. Im Gaumen tänzerisch, superb balanciert, frisch, feine Reserven, seidige, stoffige Tannine, extrem langes Finale, ein Musigny-Margaux, der heute erstmals Spass macht (eine Stunde dekantieren) und diese Freude wird mindestens 20 Jahre lang anhalten. (19/20). 15: Mittleres Purpur, immer noch rubinen Schimmer in der Mitte zeigend. Er wirkt deutlich dichter und konzentrierter als der Palmer, eine volle Ladung an Waldbeeren mit fein eichigen Kokosnoten vermischt, verspielt und parfümiert. Er hat bereits in der Nase das besondere Etwas. Im Gaumen noch jung, immer noch irgendwie fordernd, elegante Adstringenz, da ist noch unglaublich viel Primärfrucht da drin. Er steht erst in den Startlöchern einer langen Reife. Besonders schön sind die hoch feinen, ganz seidigen Tannine. (19/20). 15: Sattes Purpur-Rubin. Geniales, gepowertes Fruchtbouquet, ein richtig rotbeeriger Fruchtcocktail, dahinter helle Trockenpilze, zarte Tabakspuren und ein Hauch von Zedernholz, er legt nur zögerlich zu, was seinen Jugendeindruck zusätzlich unterstreicht. Im Gaumen wirkt er dann noch jünger. Kompakt, fordernd und mit versprechender, gerbiger Adstringenz. Ich denke, er ist momentan in einer schwierigen Zwischenphase. Also würde ich ihm unbedingt noch mehr Ruhe gönnen. Oder dann sicher lange zuvor dekantieren. (19/20). 16: Mittleres Weinrot, fein gereifter Rand. Mineralisches Nasenbild, Wildledernoten, erdiger Unterton, wirkt momentan doch ziemlich verschlossen. Im Gaumen stoffig, eine tolle, aber nicht massive Konzentration zeigend, gut stützende Säure, weist viel Eleganz auf und geniale Länge. Das wird ein ganz grosser Wein. Aber man sollte ihn noch gut 10 Jahre in der Flasche ruhen lassen. (19/20). 17: Recht dunkles Purpur, satte Mitte. Würziges, intensives Bouquet, gibt sich sehr konzentriert im Ansatz und öffnet sich nur relativ langsam. Zeigt im zweiten Ansatz ein delikates Bild mit dezent flüchtigen Nuancen, welche die Aromen in die Nase kolportieren, jetzt intensiven Röstnoten und Lebkuchenaroma aufwartend. Im Gaumen stoffig, noch etwas sperrig von den Tanninen her. Das Extrakt wirkt fast noch komprimiert und zeigt an, dass seine erste Reife noch recht weit weg ist. Das Potential ist grossartig. Warten oder lange dekantieren. (19/20).

18

/20

André Kunz

Mineralisches, tiefes, samtenes Bouquet, Maulbeeren, Damassinepflaumen, Schiefer, Thymian, zart Eukalyptus. Kraftvoller, aromatischer Gaumen mit gutem Tannin, fein muskulöser Struktur, dichter, dunkler Aromatik, langer, dichter, herber, dichter Abgang. 18/20 trinken - 2035

87

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: umgedrehtes T (Trescases) Fehlerhafte Flasche Hier haben wir eine der tiefsten Farben der Verkostung. Allerdings lassen mich eine milchige Nase und ein trockener Abgang am Gaumen denken, dass es sich um eine fehlerhafte Flasche handelt.

Beschreibung

Ein großer, eleganter und ausgewogener Wein aus Margaux

Das Weingut

Mit Ursprüngen bis ins 12. Jahrhundert gehört Château Margaux zu jenen Grands Crus Classés, die die Legende der großen Bordeaux-Weine in der ganzen Welt begründet haben. 1855 wurde das Château zum Premier Grand Cru Classé erhoben und war das einzige der vier vorgestellten Châteaux, das die Note zwanzig von zwanzig erhielt. Mit dem Erwerb des Gutes im Jahr 1977 durch André Mentzelopoulos schlug Château Margaux ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Er führte den Grand Vin de Château Margaux an die Spitze und führte den Zweitwein des Châteaus, den Pavillon Rouge du Château Margaux, der 1908 ins Leben gerufen wurde, wieder ein. In die Fußstapfen ihres Vaters tretend, der früh verstarb, übernahm Corinne Mentzelopoulos mit Energie und Leidenschaft die Familientradition, um den Rang von Château Margaux zu bewahren, das zu einem bordelaiser Meisterwerk geworden ist, unverkennbar an seiner neupaladianischen Anmutung. Jahrgang für Jahrgang gehören die Weine des Gutes zu den größten der Welt.

Der Weinberg

Die Besonderheit des Weinbergs von Château Margaux verdankt sich seinem seltenen und einzigartigen Terroir auf einem Kieshügel. Die Rebsortenverteilung auf dem Gut gibt der in der Region führenden roten Rebsorte Cabernet Sauvignon den Vorrang, ohne Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc zu vergessen. Die ton- und kalkhaltigen Böden des Anwesens bringen legendäre Gewächse hervor, mit rassigem und sinnlichem Charakter, so repräsentativ für die großen Weine aus Margaux.

Der Jahrgang

Mild begünstigt der Winter einen frühen und gleichmäßigen Austrieb sowie eine frühe, homogene Blüte. Der heiße und sehr trockene Sommer wird Mitte September von Regenfällen unterbrochen, ideal, um die Reife der Trauben zu verfeinern.

Rebsorten

Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot.

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Margaux 1995

Verkostung

Nase
Feine und aromatische Nase.

Gaumen
Kräftig, mit dichtem, straffem Tanningerüst und schöner Dichte.

Château Margaux 1995
2.0.0