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Clos Apalta 2023
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Clos Apalta 2023
Verkostung
Farbe
Dieser Wein zeigt ein tiefes, dunkles Rot, veredelt durch zarte violette Reflexe am Rand.
Nase
Das besonders ausdrucksstarke und intensive Bouquet eröffnet mit Noten vollreifer schwarzer Früchte. Aromen von Schwarzkirsche, Pflaume und Lakritz verflechten sich harmonisch und münden in einen Abgang, der von frischen Gewürzen und perfekt eingebundenem Holz geprägt ist.
Gaumen
Die Textur erweist sich als äußerst elegant, getragen von zugleich feinen und samtigen Tanninen. Das Ganze besticht durch seine Frische und mündet in einen außergewöhnlich langen Abgang.
Weinpairing
Dieser große Rotwein harmoniert wunderbar mit kräftigem Fleisch wie Entenbrust oder Lammkeule. Ebenso gekonnt begleitet er Kartoffelgerichte oder auch wenig süße Desserts mit dunkler Schokolade.
Serviertipps und Lagerung
Um diesen Jahrgang voll genießen zu können, empfiehlt es sich, ihn bei einer Temperatur zwischen 16 und 17 °C zu servieren, nachdem er dreißig Minuten bis eine Stunde dekantiert oder belüftet wurde. Auf eine lange Lebensdauer ausgelegt, kann er im Keller reifen und bis etwa 2045 genossen werden.
Die Exzellenz eines großen chilenischen Gewächses
Das Weingut
Das 1997 von der Familie Bournet Marnier Lapostolle gegründete Clos Apalta hat sich rasch zu einer unverzichtbaren Referenz in Südamerika entwickelt. Dieses außergewöhnliche Weingut im Central Valley erstreckt sich über 140 Hektar. Heute steht Charles-Henri de Bournet an der Spitze des Guts und führt die hohen Ansprüche sowie das französisch-chilenische Können seiner Eltern fort. Als wahres Aushängeschild der Marke zeichnet sich dieser Weinberg durch biodynamische Praktiken und seinen spektakulären Gravitationskeller aus, aus dem Weine von bemerkenswerter Langlebigkeit und Komplexität hervorgehen.
Der Weinberg
Eingebettet in das Apalta-Tal, rund 170 Kilometer südwestlich von Santiago, profitiert dieser chilenische Weinberg von einem außergewöhnlichen Terroir. Die 53 Hektar, die für diese Cuvée ausgewählt wurden, liegen auf einer Höhe zwischen 185 und 365 Metern. Die sehr alten Böden granitischen Ursprungs bestehen aus gut drainierten, steinreichen Hängen mit tonhaltigem Untergrund und sandig-schluffigen Zonen. Geschützt durch die Hügel und beeinflusst vom Fluss Tinguiririca, genießen die Reben ein halbtrockenes mediterranes Klima und eine seltene Nord-Süd-Ausrichtung. Dieses ökologisch bewirtschaftete Terroir begrenzt seine Erträge auf natürliche Weise auf 20 hl/ha.
Der Jahrgang
Das Jahr 2023 war von einer frühen und besonders heißen Saison geprägt. Im Winter fielen weniger Niederschläge als im historischen Durchschnitt, wenn auch mehr als im Vorjahr, bei eher kühlen Temperaturen. Ab Mitte Oktober wich der Frühling ersten Hitzewellen. Dank sorgfältiger Bewirtschaftung blieb der Krankheitsdruck sehr gering, was eine vorgezogene Handlese ermöglichte und Trauben von einwandfreier Gesundheit hervorbrachte.
Vinifizierung und Ausbau
Die Weinbereitung beginnt mit einer fünf- bis sechswöchigen Mazeration, begleitet von manuellem Unterstoßen des Tresterhuts. Die Gärung erfolgt bei kontrollierten Temperaturen zwischen 28 und 30 °C, zu 85 % in Gärbottichen und zu 15 % in Barriques, jeweils aus französischer Eiche. Anschließend reift der Wein 19 Monate in Fässern aus französischer Eiche, davon 70 % neues Holz und 30 % zweitbelegte Fässer.
Rebsorten
66 % Carmenère
21 % Cabernet Sauvignon
13 % Merlot



