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Domaine Caroline Frey : Monthélie 1er cru "Les Champs Fulliot" 2020
am Lager
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Monthélie 1er Cru „Les Champs Fulliot“ 2020 der Domaine Caroline Frey
Verkostung
Farbe
Der Wein zeigt sich in einer intensiven, tiefen Farbe.
Nase
In der Nase offenbart sich ein elegantes und kraftvolles Bukett, das von Aromen dunkler Früchte geprägt ist.
Gaumen
Der Auftakt am Gaumen ist raffiniert, gefolgt von einem langen, feinen Abgang. Die geschmeidigen, eleganten Tannine sind perfekt eingebunden. Der Wein entfaltet eine intensive Fülle und bewahrt dabei eine schöne Balance. Sein Lagerpotenzial ist äußerst vielversprechend.
Weinpairing
Dieser Premier Cru aus Monthélie ist der ideale Begleiter zu edlem rotem Fleisch, Federwild oder auch gereiftem Weichkäse.
Servieren und Lagerung
Der Monthélie 1er Cru „Les Champs Fulliot“ 2020 der Domaine Caroline Frey wird idealerweise bei einer Temperatur zwischen 16 und 18 °C genossen. Er kann bereits jetzt getrunken werden, wird sich aber noch bis etwa 2035 weiterentwickeln.
Ein eleganter und vielversprechender Premier Cru aus Burgund
Das Weingut
Die Domaine Caroline Frey in Burgund bewirtschaftet rund 7 Hektar Rebfläche an der Côte de Beaune, die ökologisch und nach den Grundsätzen der Biodynamie gepflegt wird. Caroline Frey, in Bordeaux ausgebildete Önologin mit zwanzig Jahren Erfahrung auf renommierten Weingütern, leitet heute dieses burgundische Familienweingut. Die Domaine zeichnet sich durch ihre raren Kleinstcuvées aus sorgfältig ausgewählten Parzellen aus, die mit großer Präzision bearbeitet werden, wobei der reine Ausdruck der Terroirs im Mittelpunkt steht.
Der Weinberg
Der Monthélie 1er Cru „Les Champs Fulliot“ stammt von einer äußerst kleinen Parzelle von 0,1985 Hektar, die mit rund 30 Jahre alten Reben bestockt ist. Dieses nach Südosten ausgerichtete Terroir zeichnet sich durch flachgründige rote Böden aus, die direkt auf dem Fels aufliegen und ein empfindliches, besonders trockenes Umfeld schaffen. Die Einzellage befindet sich in der Nähe der Appellation Volnay auf etwa 361 Metern Höhe und war noch vor 30 Jahren von Steinbrüchen und einem Feld eingenommen. Der Name „Fulliot“ soll sich vom altfranzösischen „Feuille/Bois Fourré“ ableiten und zeugt von einer einst üppigen Strauchvegetation. Das Weingut, das sich in der Umstellung auf ökologischen Landbau befindet, bewirtschaftet diese Parzelle nach biodynamischen Prinzipien.
Der Jahrgang
Der Jahrgang 2020 war das wärmste seit 1959 verzeichnete Jahr, bei Niederschlagsmengen, die mit jener Zeit vergleichbar sind. Ein sehr milder Winter begünstigte einen frühen Austrieb. Die Reife verlief je nach Parzelle uneinheitlich, abhängig vom Zeitpunkt der Blüte und von örtlichen Regenfällen. Der Traubenschluss erfolgte in den am weitesten entwickelten Weinbergen um den 23. Juni. Der Vegetationszyklus von 90 bis 100 Tagen wurde eingehalten und brachte erste genussvolle Moste mit schöner Frische hervor. Trotz einer anspruchsvollen Saison zeichnet sich eine vielversprechende Qualität ab. Die Lese fand am 26. August 2020 statt und markierte damit eine historisch frühe Ernte.
Vinifizierung und Ausbau
Die Trauben wurden von Hand gelesen, direkt im Weinberg sortiert und anschließend in kleinen Kisten transportiert. Die Vinifizierung erfolgte in einem temperaturgesteuerten Betontank. Die alkoholische und die malolaktische Gärung fanden in Eichenfässern statt. Der Ausbau erstreckte sich über 15 Monate.
Rebsorte
Dieser Rotwein aus Burgund wird zu 100 % aus Pinot Noir erzeugt.






