
Domaine Rostaing : La Landonne 2022
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum La Landonne 2022 vom Domaine Rostaing
Verkostung
Farbe
Die Farbe zeigt ein tiefes Rubinrot mit pflaumenfarbenen Reflexen, das in einen feinen granatroten Rand übergeht.
Nase
Das aromatische Bouquet eröffnet mit intensiven Noten schwarzer Früchte wie Cassis, wilder Brombeere und Schwarzkirsche. Es wird ergänzt durch würzige Nuancen von Pfeffer und zarte Veilchendüfte. Mit Belüftung treten mineralische Anklänge von Rauch, warmer Erde und Graphit hervor, die sich zu komplexen Aromen von Lakritz, reinem Kakao und getrockneter Rose entwickeln.
Gaumen
Der Auftakt am Gaumen überrascht durch seine Geschmeidigkeit und offenbart eine volle, dichte Struktur. Die Mitte des Gaumens wird von festen, engmaschigen Tanninen getragen, die typisch für ihr Terroir sind, zugleich aber perfekt gereift und raffiniert wirken. Eine bemerkenswerte Frische durchzieht das Gesamtbild und führt zu einem aussergewöhnlich langen Finale, geprägt von Aromen schwarzer Früchte, Gewürzen, schwarzer Olive und warmem Stein.
Weinpairing
Dieser Rotwein harmoniert hervorragend mit gebratenem Federwild wie Fasan oder Ente sowie mit charakterstarken Gerichten wie einem Lièvre à la royale. Ebenso veredelt er ein gereiftes Rinderkotelett, Lamm mit aromatischen Kräutern oder geschmorte Fleischgerichte mit intensiven Aromen.
Service und Lagerung
Für eine optimale Verkostung empfiehlt es sich, den La Landonne 2022 bei etwa 16°C zu servieren und ihn ein bis drei Stunden vor dem Servieren zu öffnen oder zu dekantieren. Dieser lagerfähige Wein kann bis etwa 2050 genossen werden.
Der klassische und mineralische Ausdruck eines grossen Weins aus Côte-Rôtie
Das Weingut
Gegründet im Jahr 1971 von René Rostaing mit nur anderthalb Hektar Reben, ist das Domaine Rostaing zu einer unverzichtbaren Referenz der Vallée du Rhône geworden. Dank des Erbes historischer Parzellen von Albert Dervieux und Marius Gentaz konnte das Weingut ein aussergewöhnliches Weinbauvermögen aufbauen. Heute erstreckt sich das Gut über rund zwanzig Hektar und wird von Pierre Rostaing geleitet, der 2015 die Nachfolge antrat. Er führt mit grosser Sorgfalt die klassischen Traditionen und den parzellenbezogenen Ansatz fort, die den internationalen Ruf des Weinguts geprägt haben.
Der Weinberg
Auf den steilen Hängen der Appellation Côte-Rôtie gelegen, erstreckt sich der für diese Cuvée bestimmte Weinberg über 1,6 Hektar im renommierten lieu-dit La Landonne. Die Reben, zwischen zwanzig und über siebzig Jahre alt, wurzeln auf extrem steilen Hängen mit einer Neigung von nahezu 45 Grad. Das Terroir besteht aus dunklem Micaschiefer, reich an Eisenoxid und Mangan, und bietet eine natürliche Drainage, die die Wurzeln dazu zwingt, ihre Nährstoffe tief zu beziehen. Das Weingut setzt auf eine nachhaltige, kontrollierte Bewirtschaftung mit begrenzten Erträgen und ausschliesslich manueller Lese.
Der Jahrgang
Das Jahr 2022 war von besonders trockenen klimatischen Bedingungen geprägt und gilt als der trockenste Jahrgang seit 2011. Nach einem späten Austrieb beschleunigte sich der Vegetationszyklus unter dem Einfluss der Hitze, was zu einer frühen Lese führte. Trotz dieses Wasserstresses, der die Erträge natürlich reduzierte, bewahrten die kühlen Nächte eine schöne Säure, sodass Trauben mit grosser Konzentration und optimaler phenolischer Reife entstanden.
Vinifikation und Ausbau
Nach einer strengen Selektion werden die für den La Landonne 2022 bestimmten Beeren traditionell mit minimalem Eingriff vinifiziert. Die Gärungen erfolgen in Edelstahl- oder Betontanks und werden natürlich durch indigene Hefen ausgelöst. Die Maischegärung dauert je nach Beschaffenheit der Trauben sieben bis zwanzig Tage. Der Ausbau erfolgt anschliessend während achtzehn bis vierundzwanzig Monaten in französischen Eichenfässern unterschiedlicher Grösse (Pièces bourguignonnes und Demi-Muids), mit einem sehr moderaten Anteil von 7 % neuem Holz, um den reinen Ausdruck des Terroirs zu bewahren.
Rebsorte
100 % Syrah




