
Rotem & Mounir Saouma 2016
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Rotem & Mounir Saouma 2016
Degustation
Nase
Das aromatische Bouquet zeigt sich von grosser Komplexität und vereint Düfte von Kirschpüree, eingelegten Pflaumen und warmem Himbeercoulis. Sekundäre Noten von Rooibostee, Bergamotte, Weihrauch und Jasmin verweben sich mit Anklängen von getrockneter Veilchenblüte, Zeder und Garrigue.
Gaumen
Sowohl kühn als auch elegant bietet der Gaumen eine geschmeidige und anmutige Textur. Aromen von Schwarzkirsche und Walderdbeere werden von Nuancen von Rauch und Zigarrenkiste begleitet. Das Ganze wird von feinen Tanninen mit mineralischen Akzenten getragen und mündet in ein Finale von aussergewöhnlicher Finesse mit einem Hauch authentischer Rustikalität.
Weinpairing
Dieser Rotwein aus der Vallée du Rhône veredelt gebratenes Fleisch und Schmorgerichte wie Wildschweincivet mit Pilzen, Rinderragout oder Ente mit Steinpilzen. Ebenso harmoniert er hervorragend mit gereiften Ziegen-, Schafs- oder Kuhmilchkäsen sowie mit vegetarischen Gerichten mit mediterranen Akzenten wie Moussaka oder Ofengemüse.
Service und Lagerung
Mit einem bemerkenswerten Alterungspotenzial über mehrere Jahrzehnte kann dieser Jahrgang 2016 bis etwa 2043 gelagert und genossen werden.
Ein vollmundiger und ausgewogener Wein aus dem Rhône-Tal
Das Weingut
Gegründet im Jahr 2009 mit ihrem ersten Erwerb im Süden Frankreichs, liegt das Weingut Rotem & Mounir Saouma in Orange, im Herzen der Vallée du Rhône. Geleitet von Rotem und Mounir Saouma, den heutigen Eigentümern, erstreckt sich das Gut über prestigeträchtige Terroirs der Region. Das Paar zeichnet sich durch einen einzigartigen philosophischen Ansatz aus, der historische Methoden mit umweltbewusstem Weinbau verbindet. Ihre Vision basiert auf minimaler Intervention und einer reinen Ausdruckskraft des Terroirs, was dieses Weingut zu einer unverzichtbaren Referenz macht.
Der Weinberg
Die Trauben stammen aus mehreren Parzellen, die ein echtes geologisches Mosaik bilden. Die Böden bestehen aus den berühmten Rollkieseln, schluffigem Sand, reinem Ton und anstehendem Kalkstein. Der Weinberg wird nach den Prinzipien des biologischen und biodynamischen Anbaus bewirtschaftet. Die Reben profitieren von einer hohen Pflanzdichte, die einen natürlichen Wettbewerb fördert, die Erträge begrenzt und die Aromen der von Hand gelesenen Beeren konzentriert.
Der Jahrgang
Das Jahr begann im Rhône-Tal mit einem sehr feuchten Frühling, der die Blüte störte und zu deutlich geringeren Erträgen führte. Auf diese natürliche Selektion folgte ein trockener und stabiler Sommer ohne extreme Hitzespitzen, der eine gleichmässige Reifung ermöglichte. Die frühen Lesezeiten fanden unter milden und ausgeglichenen Wetterbedingungen statt und brachten Trauben von aussergewöhnlicher Konzentration mit schöner natürlicher Säure hervor.
Vinifikation und Ausbau
Für diesen Jahrgang 2016 werden die Trauben leicht angequetscht, ohne entrappt zu werden, und anschliessend acht Tage kalt mazeriert. Die Pressung erfolgt schonend mit kleinen traditionellen vertikalen Pressen. Die Gärung verläuft sehr langsam, ohne Umpumpen oder Unterstossen des Tresterhuts. Der Wein reift danach achtzehn Monate auf der Vollhefe in verschiedenen Behältern, darunter Fuder, Betoneier und Barriques, ohne jemals umgezogen, geschönt oder filtriert zu werden.
Rebsorten
Grenache (80 %), Syrah (10 %), Mourvèdre (10 %).




