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Château Cos d'Estournel 1986
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Von Sonderaktionen ausgeschlossen
Nachhaltiger Weinbau

Château Cos d'Estournel 1986

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 92
R. Gabriel | 17
J. Robinson | 15.5
Wine Spectator | 92
Vinous - A. Galloni | 92
575,00 € inkl. MwSt.
(
766,67 € / L
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Verpackung : Flasche (75cl)
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575,00 €

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Bewertungen und Rating

20

/20

Vinum

VINUM 6/1987 - Die Primeurnotizen zu den vier 86er Bordeaux stammen nicht von mir? Ich war damals als Weinjournalist noch nicht geboren, und vielleicht hätte ich nicht allen die Höchstnote erteilt. Dieser Cos – ich habe ihn mehrmals verkostet in den letzten 20 Jahren – war lange der verschlossenste, kantigste von allen. Diese Art hat er bis heute nicht abgelegt. Die Tannine des vom Gut eingereichten Musters gleichen punkto Intensität denen von Latour, auch wenn sie eine Spur weniger breit, dafür etwas rassiger, länglicher ausfallen. Die Nase ist die eines Saint-Estèphe der damaligen Zeit, eine Spur animalisch zuerst, dann balsamisch, mit Noten von Tabak und Cassis. Ich würde den Wein glatt noch zehn Jahre länger reifen lassen. Auch wenn man weit entfernt ist von der heutigen Präzision und er mit Kraft und Charakter aufwiegt, was er an Eleganz vermissen lässt: ein grosser Wein.

95

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Seit der Abfüllung 7-mal verkostet, mit konstanten Notizen Der 1986er ist ein stark extrahierter Wein mit schwarz-rubinroter Farbe und vielen getoasteten, rauchigen Noten im Bouquet, die an reife Pflaumen und Lakritz erinnern. Er entwickelt sich in glazialem Tempo und zeigt gewaltige, reife, extrem konzentrierte Aromen mit beeindruckender Tiefe und Fülle. Er besitzt mehr Kraft, Gewicht und Tannin als der opulentere und derzeit charmantere 1985er. Erwartete Trinkreife: 1996–2010.

92

/100

Wine Spectator

Harvey Steiman

Keine Verkostungsnotiz verfügbar

95

/100

Decanter

Leuchtend tiefe Farbe, in der Nase jede Menge Gewürzkiste und Mineralität. Natürlich war der 86er berühmt für seine Kraft und seine tanninreiche Struktur, und dieser ist noch immer muskulös und kantig, doch die Tannine beginnen nachzugeben und weicher zu werden. Sehr frische Säure und klassische, süß wirkende Cassisfrucht mit Noten von Mineralität, Unterholz und Tabak. Sehr klar und lang. Beeindruckend: Der Wein war zwei Stunden zuvor dekantiert worden und entwickelte sich im Glas auch nach mehr als einer Stunde noch weiter. Verkostet beim Decanter Fine Wine Encounter 2015

92

/100

Vinous

Neal Martin

Der 1986er Cos d’Estournel wiederholt die Performance meiner 30-Jahre-Probe, die ich vor einigen Monaten durchgeführt habe. Das Bouquet ist ansprechend, mit Minze und Wacholderbeeren, die sofort die Sinne fesseln, später begleitet von Lakritz und Graphit. Am Gaumen zeigt er sich zunächst zurückhaltend, baut dann jedoch im Mund auf, mit wunderbaren Gewürzen und von schwarzem Pfeffer durchzogenem dunklem Fruchtkern, der das Rückgrat dieses Cos d’Estournel bildet. Das Finish wirkt gewiss maskulin und strukturiert und spiegelt vielleicht eher den Jahrgang wider als Saint-Estèphe. Dennoch ist er sehr gut gearbeitet und sollte sich noch ein weiteres Jahrzehnt hervorragend trinken lassen. Verkostet bei der Cos d’Estournel-Vertikale auf dem Weingut.

90

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Wie viele Bordeaux-Weine aus dem Jahr 1986 ist dies ein harter, strenger Weinstil, den manche lieben, während andere ihn schwer genießen können. Und natürlich gibt es auch Verkoster, die erkennen, dass dies nicht ihr Weinstil ist, der aber eine Fülle an Frucht bietet. Ich zähle mich eindeutig zur dritten Gruppe. Hat er genug Frucht, um die Tannine vor der Reife zu überdauern? Dafür wird es mindestens weitere 10–20 Jahre brauchen. Der Wein bietet eine massive Konzentration reifer Frucht. Doch es fehlt ihm an Eleganz und Charme. Er ist eine Bestie. Für mich, auch wenn ich die Aromatiefe wahrnehme, war es am Ende des Tages nicht besonders vergnüglich, ihn zu trinken.

17

/20

Weinwisser

Sattes Purpur, immer noch rubiner, aber auch reifender Rand. Pilziges Bouquet, Sojasauce, Maggi-Noten, kalte Asche. Reifer, aber kühl wirkender Gaumen, gerbiges Extrakt, sandige Noten, aufrauend; eher ein kräftiger Wein zu einem Essen. Früher, mit etwas mehr Frucht, besser. Obwohl noch Tannine vorhanden sind, eher jetzt trinken.

16

/20

René Gabriel

Der Cos 1986 war eine der allergrössten Ernten, die es je auf diesem Château gegeben hatte. Fast 40'000 Kisten (eine halbe Million Flaschen) lagen nach der Abfüllung zum Verkauf bereit. Eine Normalernte neuerer Jahrgänge weist ca. 25'000 Kisten auf! Trotz der Produktionsmenge ein grosser Jahrgang für das Château, wenn auch nicht besonders viel Charme versprühend. Gut zwanzig Mal verkostet; gleich bleibende Noten mit einer beeindruckenden Reduktionsphase zwischen 1989 bis 1997. 98: Er wurde uns blind an einem wunderschönen Weinabend bei Pulvers in Hondrich eingeschenkt. Für mich war eines klar: Bordeaux! Meine Tischnachbarn suchten die orale Wahrheitsfindung eher in der Toskana. Dann wurde auch ich unsicher. So irgend ein sehr guter Vino da Tavola à la Fontalloro könnte es eigentlich auch sein. Falsch! Es war der 86er Cos: Ein markanter, noch immer sehr von Gerbstoff beladener St. Estèphe. Nur wenn ich meine alten Notizen anschaue, habe ich ihm immer wieder (wie auch dem 85er Cos) toskanische Vino da Tavola-Allüren attestiert. Also hatten eigentlich alle recht. Zwei Stunden dekantieren. 03: Am Cos-Abend im Hotel Astoria, Luzern präsentierte er sich prächtig und legte im Glas noch zu, was heisst: dekantieren empfohlen! 18/20. 2006: Mit einem grossen Fragezeichen erlebt. Unten noch kraftvoll, oben oxydiert mit Maggitönen und Steinpilzmehl. gibt es bessere Flaschen? Müsste wohl so sein. Diese: 15/20 (vorbei). Eine etwas bessere Flasche aus meinem Keller an der Weinbörse-Gala: Sattes Purpur, immer noch rubiner, aber duach auch reifender Rand. Pilziges Bouquet, Soyasauce, Magginoten, kalte Asche. Reifer, aber kühl wirkender Gaumen, gerbiges Extrakt, sandige Noten, wirkt aufrauend und eignet sich eher als kräftiger Foodwein. Schien aber mit etwas mehr Frucht früher besser zu gefallen. Obwohl noch Tannine da sind, vielleicht doch eher jetzt austrinken. 08: Eine Magnum in Holland brachte es nicht (mehr) ganz. Die Tannine werden langsam spröde und der Wein verliert an Aromen, zu Gunsten von humusigen Noten. 08: Eine normale Flasche aus meinem Keller, zwei Stunden dekantiert. Wenn alle Flaschen so wären, so wären wir wieder bei 18/20. Das ist aber nur noch selten der Fall. 09: Die Tannine bleiben stehen und der Wein entwickelt sich weiter und verliert an Fleisch. (17/20). 15: Halbe Flasche. Von den drei degustierten 1986er hatte er die hellste Farbe und diese war dann auch entsprechend reif. Die Nase war gleich offen, respektive zeigte sogar einen Schimmer von Oxydation in Form von dunklem Pilzmehl und Liebstöckel. Im Gaumen für einen 1986er recht fein und das will heissen, dass er zuwenig Konzentration oder nicht genügend Tannine hatte, damit er sich über die Jahre stabilisieren konnte. Der gleiche Effekt hat übrigens auch leider bereits die normalen Flaschen erreicht. P.S. Das war die grösste Ernte von Cos! 16/20 für diese halbe Flasche. 16: Mittlere Farbe, viel dunkle Reflexe. Steinmehl in der ersten Nase, dann feiner Oxydationsschimmer, exotische Holznoten, irgendwie ist da nicht nur die Primäraromatik weg, sondern es zeichnet sich auch ein gewisser Oxydationsschimmer ab. Im Gaumen noch Tanninresten zeigend, die Textur ist aber spröde und franst so langsam aber sicher gänzlich aus. Diese Flasche: 15/20. 19: Eine sehr gute Flasche aus dem Keller von Paolo Cattaneo mit einem gewissen Rennaissancefaktor. Am Anfang 17/20. Nach längerem Luftzutritt: 16/20. 19: Die Farbe zeigt ein reifendes Rot. Innen wirkt er noch recht satt. Die Nase zeigt eine deutliche Reife, wenn nicht schon auch Nuancen von Oxydation. Zweiter Ansatz: Zedernholz, heller Tabak, Malagarosinen und kalter Tee. Es schwingt eine versöhnliche Süsse unten durch. Im Gaumen wird er durch die Säure erhalten und wirkt durch die sehnigen Muskeln etwas asketisch. Der sehr hohe Ertrag (es war eine der grössten Ernten in der Geschichte von Cos) fordert seinen Alterstribut. Ich würde ihn nur noch in Verbindung mit Saucengerichten entkorken. War aber eine sehr gute Flasche. Ich hatte ihn auch schon wesentlich müder im Glas. (17/20).

18

/20

André Kunz

Würziges, tiefes, dichtes Bouquet, Brombeeren, Lakritze, Feuerstein, Korinthen, Rauch. Kräftiger, aromatischer, dichter Gaumen mit fein bourgeoiser Struktur, feinsandigem Tannin, kräftiger, dunkler Aromatik, langer, fein trockener Abgang. 18/20 trinken

87

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkle Farbe, gute Intensität, gereift. Nase von mittlerer Intensität, zunächst fleischig, dann mit Belüftung komplexer. Am Gaumen weich, samtig, angenehm, aber etwas schlank. Genuss dank der gelungenen Verschmelzung.

Beschreibung

Ein vollmundiger Saint-Estèphe Rotwein mit langem Nachhall

Das Weingut

Im Norden des Médoc, auf dem Hügel von Saint-Estèphe, erhebt sich majestätisch das Château Cos d’Estournel. Wie ein wahrhaftiger Maharadscha-Palast überraschen und fesseln das Château und seine Pagoden den Blick. Im Jahr 1791 erbte Louis-Gaspard d’Estournel Hektar von Weinbergen und ließ das Anwesen errichten. Als Abenteurer und Weltenbummler brachte dieserseine Vorliebe für Exotik und Orient dem Château Cos d’Estournel diese so einzigartige Architektur im Médoc ein. Seit 2000 im Besitz von Michel Reybier, erstrahlt das Château Cos d’Estournel weiterhin in der Appellation Saint-Estèphe und reiht sich in die Linie der größten Weine der Welt ein, indem es sich durch seinen einzigartigen Stil auszeichnet, in dem der Sinn für Schönheit und Exzellenz eine ständige Suche ist.

Der Weinberg

Als Referenz unter den großen Weinen von Saint-Estèphe genießt das Château Cos d’Estournel eine außergewöhnliche geografische Lage. Sein Weinberg befindet sich am Rand des Plateaus, in unmittelbarer Nähe der Gironde-Mündung. Der Weinberg profitiert somit von einem maritimen Klima und ist gleichzeitig vor Unwettern geschützt. Die Reben sind auf zwei Hängen und einem zentralen Plateau angepflanzt und profitieren von einer idealen Ausrichtung und guter Belüftung.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (68 %)
Merlot (30 %)
Cabernet Franc (2 %)

Weinbeschreibung und Verkostungstipps für den Château Cos d'Estournel 1986

Verkostung

Nase
Die Nase offenbart Düfte von roten Früchten, Lakritz und Graphit.

Gaumen
Der Gaumen, der Gleichgewicht und Frische vereint, verströmt fruchtige und würzige Aromen.

Château Cos d'Estournel 1986
2.0.0