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Château Cos d'Estournel 1988
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Von Sonderaktionen ausgeschlossen

Château Cos d'Estournel 1988

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 87
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 17.5
Wine Spectator | 92
490,00 € inkl. MwSt.
(
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Bewertungen und Rating

87

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Der 1988er zeigt ein faszinierendes Bouquet von exotischen Gewürzen und schwarzen Früchten. In seiner Jugend wild tanninbetont, hat sich der Wein abgerundet und mehr Charme und Anziehung entwickelt. Noch immer tief rubin-/violettfarben, mit wenig Altersanzeichen, bietet dieser mittelkräftige, leicht herbe Wein gute Cassisfrucht, ausgezeichnete Reinheit und einen eleganten, klassischen Stil. Trinkreife erwartet: 2000–2012. Zuletzt verkostet 10/96

92

/100

Wine Spectator

Wunderschöne Aromen frischer Kräuter wie Estragon und Minze, mit Beerigen- und Kirschnoten. Mittelkräftig bis vollmundig, mit feinen, polierten und sehr ansprechenden Tanninen. Schmeichelnder Abgang. -- Bordeaux-Blindprobe ’88/’98 (2008). Jetzt trinken. 30.000 Kisten produziert.

91

/100

Vinous

Neal Martin

Der Cos d’Estournel 1988 wurde zwischen dem 27. September und dem 14. Oktober gelesen und besteht aus 70% Cabernet Sauvignon und 30% Merlot. Damals wurde er mit den Jahrgängen 1966 und 1986 verglichen. Mir gefällt das Bouquet: geschmolzene Zartbitterschokolade, die sich mit dunklen Beerenfrüchten, Gewürznelke und Tabak vermischt. Der Anteil an Cabernet war im Vergleich zu anderen Jahrgängen relativ höher, was diesem Cos d’Estournel eine anmutige Reife ermöglicht hat. Am Gaumen mittelgewichtig, mit viel teeriger Brombeere und Heidelbeere, von einer klaren Säurelinie durchzogen, die Frische verleiht. Zwar nicht so komplex wie andere Jahrgänge, doch mit bewundernswerter Balance und einem vorherrschenden Gefühl von klassischer Schule. Im Finish Anklänge von Trüffel und schwarzem Pfeffer. Er dürfte jetzt mit 30 Jahren seinen Höhepunkt erreicht haben, doch ein weiteres Jahrzehnt ist keineswegs ausgeschlossen. Das ist die beste Flasche, die ich probiert habe. Verkostet auf dem Château.

88

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Die Farbe zeigte deutlich Ziegel­töne. Dieser erdig duftende Wein war sowohl in der Nase als auch am Gaumen fruchtarm. Anklänge von Unreife. Der Abgang war kreidig und wenig interessant. Das hat bereits begonnen zu verblassen.

19

/20

Weinwisser

Sattes dunkles Granat, scharlachrote Reflexe. Wuchtiges, noch kompaktes Bouquet, Mokka, Backpflaumen, Lakritze, Kräuternoten, Zitronenthymian, noch jung und an der Luft zulegend. Stoffiger Gaumen, viel Fleisch im Extrakt zeigend, Dörrpflaumen, Feigenmark, feste Statur und noch adstringierend. Einer der besten 1988er des Bordelais und sicherlich etwas vom Grossflaschenbonus profitierend.

18

/20

René Gabriel

Bereits aus dem Fass war dieser Wein eine Offenbarung und zählte auf Anhieb zu den Top-Weinen. Ich entwickelte mich hier geradezu zum Ambassadeur. Mit etwas Glück findet man ihn auch heute noch zu fairen Preisen auf Auktionen. 98: An der grossen Cos-Vertikale im Cellier Mövenpick, Zürich war er der Star des Abends. Und auch nur ein anderer Wein kam annähernd an diesen phänomenalen 88er Cos heran: Cos 1991! Notizen dieser Probe für den 88er (19/20): Süsses, leicht Malaga-ähnliches Bouquet, viel Pflaumentöne, getrocknete Steinpilze. Im Gaumen üppig, wiederum eine malzig pflaumige Extraktnote, viel Dörrfrüchte im typischen Cos-Würz-Finale, jetzt voll auf dem Höhepunkt. 00: Hin- und hergerissen, bin ich von diesem Wein, der immer mehr seine Aromatik zu verlieren scheint und jetzt in einer an Lafite erinnernden Feinheit erstrahlt. So delikat und so zart, dass er mit keinem anderen St. Estèphe überhaupt vergleichbar ist. War er in der Fruchtphase beeindruckend und eher etwas für Kraft- und Aromentrinker, ist er jetzt ein Violinenklang für jene Weinfreunde, die auch das Wort "Finesse" in ihrem Wortschatz haben. In Arosa im Frühjahr wieder der Publikumsliebling. An einem Weinmittag im Sempacherhof eine Magnum: Göttlich fein und duftig wie ein St. Julien (der Würze wegen). Kein Wein mit Power und Druck, sondern wie schon immer erwähnt; fein, delikat und tänzerisch. 04: Jetzt wieder mehrere Male erlebt. Er ist voll genussreif, elegant und würzig und scheint sich auf diesem Niveau noch für längere Zeit zu balancieren. (18/20). 2006: In einer Dreierserie 1988, 1989, 1990 Cos klar der beste Wein und auch noch recht jung wirkend. (19/20). 06: Sattes dunkles Granat, Scharlachrote Reflexe. Wuchtiges, noch kompaktes Bouquet, Mokka, Backpflaumen, Lakritze, Kräuternoten, Zitronenthymian, noch jung und an der Luft zulegend. Stoffiger Gaumen, viel Fleisch im Extrakt zeigend, Dörrpflaumen, Feigenmark, feste Statur und noch adstringierend. einer der allerbesten 1988er des Bordelais und sicherlich – aus dieser Jéroboam – vom Grossflaschenbonus profitierend. 08: Recht dunkles Weinrot, wenig Reifetöne, immer noch bläuliche Reflexe. Würziges Bouquet, Rehfleischnoten, grüne Pfefferschoten, schlanke, mittlere Tiefe anzeigend, Stahlwolle. Im Gaumen noch recht fleischig, zeigt Muskeln, weist auf der Zunge Gerbstoffreserven auf, wirkt noch etwas unfertig und hat sich in den letzten 20 Jahren wunderschön entwickelt. Es steckt aber noch einiges drin und der Wein legt zu an der Luft. Diese blind mit 18/20 bewertet. 09: In Bad Ragaz zeigte er sich reif mit etwas mehr Erd- wie Fruchtnoten. Das ist sein gutes Recht nach 20 Jahren. Wer ihn jetzt austrinkt - macht keinen Fehler. 10: Wir jetzt immer feiner, aber auch etwas schlanker dabei. (18/20). 13: Der Cabernet-Audsruck zeigt eine wildfleischige Note, verschlankt sich, im Finale Nelken und Graffit, sowie Zedern. (18/20). 16: Mitteldunkel, aber noch recht jung. Die Nase beginnt etwas kühl (grünlicher Cabernetschimmer), gemüsig und erst im zweiten Ansatz legt der Wein los. Ein disrketes, klassisches, noch erstaunlich frisches Bouquet hzeigend. Im Gaumen mit gut stützender, aber jetzt langsam ins Laktische tendierende Säure, das Finale schmeckt - unter anderem - nach kaltem Schokodrink. (18/20). 17: Trotz seiner Reife ist er immer noch wunderschön zu trinken. Viel Würze bei schlankem Körper. (18/20). 17: Ich nahm eine Flasche zum Rindszungenessen bei Ruedi Waser mit. Wunderbar. Beides! 18: Er zeigt eine der tiefsten Farben aller verkosteten 1988er, sattes Granat mit schier schwarzen Reflexen. Nobles Bouquet; Zedernduft, Brazil-Tabak, Korinthen, Edelhölzer und sogar noch Kokostönen (rotes Bounty). Er zeigt Tiefe an und gibt sich – trotz der damalig modernen Vinifikation – ziemlich klassisch. Im Gaumen nobel, feingliedrig, elegant mit einer filigranen Restadstringenz, dunkles Biermalz im Finale und dies äussert sich auch mit einem gewissen Touch von Guinness Bier, ergänzt durch Aromen von Pumpernickelbrot. Er ist voll reif, also nicht lange dekantieren. Oder noch besser – gar nicht. (18/20). 20: Wenig entwickeltes, leicht mattes Weinrot. Kühles Bouquet, Zwetschgenschalen, Randensaft, tintige Noten, dunkles Leder, Brazil-Cigarren, Lakritze, Szechuan Pfeffer, Jasmin Tee und helle Edelhölzer. Er gibt sich, sofort nach dem Entkorken völlig offen. Dann legt er noch leicht zu. Er wird dezent süsser, zeigt Pflaumentöne und fasziniert mehr und mehr. Auch die Schichten legen zu. Nobler Gaumen, gut im Fluss. Recht feine Tannine für den oft recht ruppigen Jahrgang 1988. Beim Schlürfen zeigt er rot- bis blaubeerige Fruchtresten, aromatisches Finale. Im Nachklang findet man eine noble Schokobitterkeit. Hat sich über all die Jahre sehr gut gehalten. Ein wunderschöner Cos, der schon seit Jahren auf dem Peak ist. Irgendwie liefert er trotzdem eine weitere Überlebensgarantie ab. (18/20). 21: Weist immer noch eine Superfarbe auf. Fast schwarz im Innern! Das Bouquet zeigt von der ersten Sekunde an einen klassischen, reifen, grossen Médoc! Trüffel, Teer, Korinthen, dunkles Leder, kalter Rauch, Backpflaumen und Brazil-Tabak. Genau so geht es im Gaumen weiter. Der Cabernet zeigt minim grünliche, aber deshalb auch würzig-minzige Spuren. Er ist in der Endreife und bereitet immer noch viel Freude. Nicht dekantieren! (18/20).

19

/20

André Kunz

Tiefes, dichtes, klassisches, komplexes, würziges Bouquet, Edelhölzer, gereifter Cassis, Tabak, Graphit, Korinthen. Dichter, vielschichtiger Gaumen mit klassischer Struktur, feinem Tannin, kräftiger Aromatik, langer, aromatischer Abgang. 19/20 trinken

85

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkle Farbe, mittlere Intensität und bereits gereift. Würzige und etwas müde Nase. Curry-Note. Am Gaumen zwar kräftig, aber der Abgang trocknet aus. In diesem Zustand hätte er bereits getrunken werden sollen.

Beschreibung

Die Geschmackstiefe und Struktur eines Rotweins aus Saint-Estèphe

Das Weingut

Im Norden des Médoc, auf dem Hügel von Saint-Estèphe, erhebt sich majestätisch das Château Cos d’Estournel. Wie ein wahrhaftiger Maharadscha-Palast überraschen und fesseln das Schloss und seine Pagoden den Blick. 1791 erbte Louis-Gaspard d’Estournel Hektar von Weinbergen und ließ das Anwesen errichten. Als Abenteurer und Weltenbummler brachte dieser seine Vorliebe für Exotik und den Orient dem Château Cos d’Estournel diese einzigartige Architektur im Médoc ein. Seit 2000 im Besitz von Michel Reybier, glänzt das Château Cos d’Estournel weiterhin in der Appellation Saint-Estèphe und reiht sich in die Linie der größten Weine der Welt ein, indem es sich durch seinen einzigartigen Stil auszeichnet, in dem die Liebe zum Schönen und zur Exzellenz eine ständige Suche ist.

Der Weinberg

Als Referenz unter den großen Weinen von Saint-Estèphe genießt das Château Cos d’Estournel eine außergewöhnliche geografische Lage. Sein Weinberg befindet sich am Rande des Plateaus, in unmittelbarer Nähe der Gironde-Mündung. Der Weinberg profitiert somit von einem maritimen Klima, während er vor Unwettern geschützt ist. Die Reben sind auf zwei Hängen und einem zentralen Plateau gepflanzt, wodurch sie von einer idealen Ausrichtung und guter Belüftung profitieren.

Assemblage

Cabernet Sauvignon (70 %) und Merlot (30 %).

Verkostungshinweise für den Château Cos d'Estournel 1988

Verkostung

Nase
Die Nase verströmt mit Intensität und Frische köstliche fruchtige Noten.

Gaumen
Der Mund vereint Lebhaftigkeit und Beständigkeit.

Château Cos d'Estournel 1988
2.0.0