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Château Cos d'Estournel 1989
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Nachhaltiger Weinbau

Château Cos d'Estournel 1989

2e cru classé - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 88
R. Gabriel | 18
J. Robinson | 18.5
Wine Spectator | 93
J. Suckling | 94
Vinous - A. Galloni | 88
Vinous Neal Martin | 89
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Bewertungen und Rating

88

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Der 1989er Cos d’Estournel ist sehr gut, aber wenig inspirierend. Der 1989er wird, obwohl gelungen, den Erwartungen angesichts des Terroirs und des Jahrgangs nicht gerecht. Auf seine tief rubinrote Farbe folgt eine würzige, vanillige, johannisbeerige Nase, ein mittlerer Körper, ausgezeichnete Tiefe, aber eine monolithische Persönlichkeit. Er besitzt weder die Konzentration noch die Dimension des außergewöhnlichen 1990ers. Der 1989er zeigt am Ende etwas harte Tannine, die jedoch gut in die reife Frucht des Weins integriert sind. Dieser Wein dürfte sich über die nächsten 15+ Jahre gut trinken lassen.

93

/100

Wine Spectator

Komplexe Aromen von Tabak, Erde und Waldblättern setzen sich in einem mittelkräftigen Gaumen fort, mit feinen Tanninen und einem fruchtigen, weichen Finale. Sehr weich und lang. Auf seinem Höhepunkt, aber anmutig und nahtlos. -- Bordeaux-Blindverkostung ’89/’99 (2009). Jetzt trinken.

94

/100

James Suckling

Wundervolle Fruchttiefe mit sehr festen und dichten Tanninen. Er zeigt enorm viel Charakter mit Noten von Oliven, Gewürzen und Beeren. Es sind die Frische und Intensität des Weins, die mich beim 1990 Cos überzeugt haben.

17

/20

Jancis Robinson

Julia Harding MW

Gute, tiefe Granatfarbe mit etwas Ziegelton am Rand. Blattiger, kräuteriger und zedriger Duft mit festem, aber nicht aggressivem Griff. Am Gaumenmittelstück nicht so reich wie Lynch Bages oder Las Cases. Die Tannine wirken am Ende etwas abrupt, doch die Frucht schiebt sich darunter und hält an. Später: mehr Kaffee und ein Hauch Eisen. Wirkt jedoch süßer als bei der ersten Verkostung und länger. (JH)

93

/100

Vinous

Stephen Tanzer

Mittelkräftiges Rubinrot. Hochtönige, duftige Aromen von dunklen Beeren, Mineralien und Veilchen; sehr cabernettypisch. Reich, dicht und jugendlich; breit und kraftvoll, mit Aromen von Cassis, Schwarzkirsche und bitterer Schokolade. Endet sehr süß und lang, mit feinen Tanninen, die sich beeindruckend ausbreiten und den Gaumen auskleiden. Großartige Vorstellung. Jetzt bis 2015 trinken.

89

/100

Jeff Leve

Leve Jeff

Rubinfarben mit ziegelroten Rändern ist der Wein sehr würzig, mit Aromen von Zimt, Trüffel, Erde, Cassis und mineralischen Noten. Er ist traditionell ausgebaut, was ihm eine gewisse Strenge verleiht. Die Frucht ist nicht mehr so reich wie früher und beginnt langsam zu verblassen. Bald trinken.

18

/20

Weinwisser

Sehr dunkles, extrem dichtes Bordeauxrot, erste bräunliche Reifetöne am Rand. Extrem würziges Bouquet, viel Nelken, Lakritze, Mokka, Dörrfeigen und Korinthen, alles mit malzigen Rauchtönen unterlegt, wilde, eher an einen kalifornischen Cabernet erinnernde Nase. Im Gaumen erst prägnant, mit Luftzutritt dann feiner werdend, eine gewisse Trockenheit darin aber bestehen bleibend, im Finale malzig, dunkles Kandis, mit einer passenden, aber doch merklich vorhandenen Bitterkeit im sehr konzentrierten, kernigen Extrakt ausgestattet. Noch zu jung aus der Grossflasche? Aufgrund der Verbesserung nach dem Luftkontakt könnte man es jedenfalls meinen.

18

/20

René Gabriel

Bereits aus dem Fass heraus roch man die leicht überreifen Früchte. Diese machten ihn jahrelang populär. Ich habe ihn schon aus allen möglichen Formaten getrunken. 89: Das Bouquet wäre blind für eine Kalifornien-Degustation geeignet. Der Wein riecht derartig nach Schokolade, geröstetem Kaffee und würzigen Eucalyptus, dass man ihn (fast) neben den 89er Trailside von Heitz stellen könnte. Im Gaumen reife, sanft trockene Gerbstoffe, getrocknete Heidelbeeren, sanft marmeladig im Finish. Trinkt sich unerhört locker (18/20). 03: Irgendwie scheint die grösste Faszination erloschen zu sein. Das Bouquet zeigt Rauch, ja sogar kaltes Kaminfeuer, zum Teil Bakelitnoten und getrocknete Sellerierinde, die schon bei den Fassproben erkannten, überreifen Früchte zeigen jetzt Korinthen-, aber auch Heu- und Lufttöne. Der Gaumen wirkt fein und streng zugleich, den Gerbstoffen fehlt es an Saft, der Wein neigt sich deshalb zu einer, wohl immer stärker werdenden Trockenheit mit Bitternoten. Die Frucht ist bereits fast verschwunden und auch die restliche Aromatik scheint sich zu "verduften". Nicht dekantieren und eher kühl geniessen (17/20). 06: Die Nase liegt klar bei 18/20 und zeigt einen tollen Mokkaton. Im Gaumen zeigt sich aber leider eine feine Bitterkeit im Extrakt. (17/20). 06: Jéroboam: Sehr dunkles, extrem dichtes Bordeauxrot, erste bräunliche Reifetöne am Rand aufzeigend. Extrem würziges Bouquet, viel Nelken, Lakritze, Mocca, Dörrfeigen und Korinthen alles mit malzigen Rauchtönen unterlegt. Wildes Cabernetbouquet, eher an einen Kalifornischen Cabernet erinnernd. Im Gaumen erst prägnant, mit Luftzutritt dann feiner werdend, eine gewisse Trockenheit bleibt aber darin bestehen, der Wein wird im Finale malzig, zeigt dunkles Kandis und ist mit einer passenden, aber doch merklich vorhandenen Bitterkeit im sehr konzentrierten, kernigen Extrakt ausgestattet. Ist er in dieser Grossflasche noch zu jung? Von seiner Verbesserung mit dem Luftkontakt könnte man es meinen. Die Wertung lag bei fast 19/20. Normalflaschen wohl bei 17/20. 08: Wieder eine sehr reif scheinende, weiche Flasche mit erdig-süssem Geschmack. Diese wurde an der Luft etwas frischer und zeigte kräutrige Noten - nebst Malz und wieder Schoko… 08: So - jetzt runde ich auf. Die Jéroboam an der Metzgete war einfach zu gut und der Cos scheint noch gewisse Reserven aufzuweisen durch seine Konzentration und den ganz sanft bitteren, aber doch jetzt abschwächelnden Tannine. 09: Zwei Doppelmagnum im Kloster Spitz aus meinem Keller. Die Nase etwas versprechender als der Gaumen, weil im Gaumen jene feine Bitternoten vorhanden waren, die die Normalflaschen jetzt abgelegt haben. Also Grossflaschen recht lange dekantieren. 09: Magnum am Attersee: Hell, Rostnoten. Offenes Bouquet, Hagebutten, dominikanischer Tabak, Origano, schlanker, fragiler Gaumen. 11: Viel Mokka, Backpflaumen und Pumpernickelbrot. Ziemlich cremig im Gaumen, ich hatte ihn schon trockener erlebt, war ebenfalls irgendwie eine geniale Renaissanceflasche. (19/20). 16: Eine ganz tolle Flasche bei einem Lunch auf Cos. Er wurde blind eingeschenkt, was aber sofort als 89er erkannt wurde. Ein hat eine schöne Mitte, so eine Art Herz. Ich glaube erhält viel länger durch als gedacht.

18

/20

André Kunz

Würziges, rustikales Bouquet, Korinthen, Tabak, Edelhölzer, Leder. Ausgewogener, klassischer Gaumen mit guter Aromatik, feinem Tannin, klassischer Struktur, langer, feiner Abgang. 18/20 austrinken

93

/100

Jane Anson

Jane Anson

Duftige Blütennoten, der muskulöseste der beiden 1989er, mit viel Kraft. Cos ist für seine Exotik bekannt, und ein heißes Jahr wie 1989 bringt diese Seite zum Vorschein, mit Früchtekuchen, Oliventapenade, Fenchel und schwarzem Pfeffer sowie einem rauchigen Karamellton im Abgang. Viel Saint-Estèphe-Charakter und ein Schaufenster dafür, wie langsam Cabernet Sauvignon auf diesen Kies-Lehm-Böden an der Grenze zu Pauillac reift. Bruno Prats war damals Eigentümer, volle elf Jahre vor der Ankunft von Michel Reybier. Der Ertrag lag wahrscheinlich über 50 hl/ha, da es ein äußerst reiches Jahr war – und es lieferte damals den höchsten natürlichen Alkoholgehalt (ohne Chaptalisierung, die damals üblich war), der bis dahin verzeichnet wurde. 100 % neues Holz. Dieser Cos wirkt jugendlich, ist jedoch weniger nuanciert als Pavie (ich würde, wenn die Wahl zwischen beiden besteht, den 1990er Cos empfehlen, da ich ihn – obwohl hier nicht verkostet – als konstanter erlebt habe). Noch viel Leben vor sich, mit Potenzial für zusätzliche Komplexität – niemals unterschätzen.

95

/100

Yves Beck

Filigraner Charakter, subtil in diesem Bouquet. Ich erkenne Nuancen von Trüffel, Oregano, Tabakblättern und klassischen Markern aus St‑Estèphe wie Zedernholz und Graphit. Auch die Frucht zeigt sich mit einem Hauch von Cassis. Am Gaumen verfügt Cos über feste, aber gut integrierte Tannine. Der aromatische Ausdruck wird gut von der Säurestruktur getragen und von einem Hauch Bitterkeit, der den Abgang unterstreicht. Dieser spiegelt die am Gaumen wahrgenommenen Terroir‑Noten wider und hält lange an. Ein Cos in Bestform, der noch einige Jahre vor sich hat.

89

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Dunkle Farbe, mittlere Intensität, gereift. Nase von Pflaume und reifen Früchten in Branntwein. Er zeigt erneut animalische Noten. Samtiger Auftakt am Gaumen, der sich rund entwickelt, aber abermals übermäßig holzbetont. Aromen von Zedernholz und Karamell im Finale. Tannine einen Hauch trocken.

Beschreibung

Ein ausgewogener und eleganter Rotwein aus Saint-Estèphe

Das Weingut

Im Norden des Médoc, auf dem Hügel von Saint-Estèphe, erscheint majestätisch das Château Cos d’Estournel. Wie ein wahrer Maharadscha-Palast überraschen und fesseln das Schloss und seine Pagoden den Blick. Im Jahr 1791 erbte Louis-Gaspard d’Estournel Hektar von Weinbergen und ließ das Anwesen errichten. Als Abenteurer und Weltenbummler brachte dieser seine Vorliebe für Exotik und den Orient dem Château Cos d’Estournel diese so einzigartige Architektur im Médoc ein. Im Besitz von Michel Reybier seit 2000, glänzt das Château Cos d’Estournel weiterhin in der Appellation Saint-Estèphe und reiht sich in die Linie der größten Weine der Welt ein, indem es sich durch seinen einzigartigen Stil auszeichnet, in dem der Sinn für Schönheit und Exzellenz eine ständige Suche ist.

Der Weinberg

Als Referenz unter den großen Weinen von Saint-Estèphe genießt das Château Cos d’Estournel eine außergewöhnliche geografische Lage. Sein Weinberg befindet sich am Rand eines Plateaus, in unmittelbarer Nähe des Mündungsgebietes der Gironde. Der Weinberg profitiert somit von einem maritimen Klima, während er gleichzeitig vor Unwettern geschützt ist. Die Reben sind auf zwei Hängen und einem zentralen Plateau gepflanzt und profitieren von einer idealen Ausrichtung und guter Belüftung.

Verschnitt

Dieser Château Cos d’Estournel Rouge 1989 ist das Ergebnis einer Assemblage aus Cabernet Sauvignon (60 %) und Merlot (40 %).

Château Cos d'Estournel 1989
2.0.0