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Château Valandraud 1996
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Nachhaltiger Weinbau

Château Valandraud 1996

Grand cru - - - Rot - Einzelheiten
Parker | 89
R. Gabriel | 18
Wine Spectator | 87
J. Suckling | 90
456,00 € inkl. MwSt.
(
608,00 € / L
)
Verpackung : Flasche (75cl)
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Bewertungen und Rating

91

/100

Robert Parker

Robert M. Parker, Jr.

Dieser Valandraud 1996 hat sich seit der Abfüllung deutlich gefestigt. Ungeklärt und unfiltriert zeigt dieser viskose Wein die charakteristische Farbintensität (gesättigtes dunkles Rubin-/Pflaumen-/Purpur). Das exotische Bouquet beginnt sich gerade erst zu entwickeln und bietet Noten von Jod, geröstetem Kaffee, eingekochten schwarzen Früchten und Toast. Am Gaumen ist er mittel- bis vollmundig, mit süßem Tannin, großartiger Textur sowie herausragender Reinheit und Länge. Erwartete Trinkreife: 2003–2018.

87

/100

Wine Spectator

Aromen von Pflaume und süßem Tabak, mit Anklängen von Estragon und Basilikum. Mittelkräftig, mit feinen Tanninen und einem leichten, fruchtigen Nachhall von grünem Tabak. — Bordeaux-Retrospektive 95/96. Jetzt trinken. 600 Kisten produziert.

90

/100

James Suckling

Indischer Tee mit dunklen Früchten in der Nase. Vollmundig mit Gewürzen und Trüffeln und einer leichten flüchtigen Säure. Rund und saftig. Jetzt trinken.

18

/20

Weinwisser

Dunkles, tiefes Purpur-Granat, rubiner, aufhellender Rand. Was für ein Bouquet: exotische Gewürze, Karamell, Pfefferkörner, Earl-Grey-Touch, getrocknete Pflaumen, tolle Mokka-Noten, berauschende Vielseitigkeit, vor allem die mit ebenso viel Terroirwürze gepaarte Süsse. Im Gaumen perfekt, reife Tannine, dunkles Malz, Edelhölzer, wiederum dunkles Karamell und dunkel geröstete Mandeln, Spekulatiusgebäck. Ein auffälliger und gefälliger Valandraud.

18

/20

René Gabriel

97: Fassprobe (18/20), Produktion: 7’988 Flaschen. Verschiedene Lots degustiert und dann eine provisorische Assemblage gemacht: Extrem tiefgründiges Trüffel-, Rauchbouquet, viel schwarzbeerige und blaue Frucht; jedoch eher kalt – oder besser gesagt – noch reserviert wirkend. Fester Gaumen, verschwenderische Aromatik, bereits recht fein, so dass seine Kraft nicht massiv, sondern eher intensiv herüberkommt, viel Rückaroma, etwas weniger fett als der splendide 95er. 99: Extrem tiefe Farbe; violette Reflexe und schwarz in der Mitte. Im Moment von Cabernet Franc dominiertes Bouquet; die Nase ist sehr Cheval-ähnlich, schwarzer Pfeffer und Irish Moos – liegt generell eher auf der würzigen Seite. Im Gaumen süsse Vanilleschoten, röstiger Kaffee, reife Tannine, die sich noch etwas rauh über die Zunge bewegen, langer Nachhall, schöner Tiefgang, zeigt Charakter. (18/20). 01: Delikates, sanft nussiges Bouquet, Brotkruste und helles Caramel, buttrige Anklänge, Nutellaspuren. Im Gaumen sehr leicht, etwas oberflächlich aber dafür sehr harmonisch, zeigt eine Affinität zu einem grossen Tessiner-Merlot, im Finale rote Pflaumenschalen im mehlig wirkenden Extrakt, schlankes, mittellanges Finale. Der Wein ist zwar etwas leicht anmutend, glänzt aber mit Harmonie und Schönheit. 06: Dunkles, tiefes Purpur-Granat, rubiner, aufhellender Rand. Was für ein Bouquet! Exotische Gewürze, Karamell, Pfefferkörner, Earl-Greynoten, getrocknete Pflaumen, tolle Moccanoten, berauschende Vielseitigkeit und vor allem eine Süsse, die mit ebenso viel Terroirwürze sich zu paaren weiss. Im Gaumen perfekt, reife Tannine, dunkles Malz, Edelhölzer, wiederum dunkles Karamell, dunkel geröstete Mandeln, Speculatiusgebäck. Weiss aufzufallen und auch zu gefallen. (18/20). 09: Zum Lunch aus der Doppelmagnum in Bremen. Schön fleischig, nicht zu süss, und jetzt mit einer trockenen Süsse, sicherlich jetzt in einem sehr guten Moment. 11: Eine Magnum bei Lucien in Ste. Maxime. Viel Fleisch und Extrakt, noch ganz leicht hölzern für eine halbe Stunde, Moccafinale und Lakritze. (18/20). 12: Sattes, dunkles Weinrot. Viel Spitzwegerich ich in der ersten Nase, schwarze Pfefferkörner, Soyasauce, Cassis. Schlank, aber intensiv. Im Gaumen fleischig, wirkt etwas extrahiert und zeigt so eine Adstringenz welche gewissen Reserven birgt. Ein vielleicht etwas extrahiert wirkender Valandraud, welcher aber seinen Mann steht. 14: Eine Magnum mit Lucien. Wunderschöne Mocca und Malz, schöne Würze und Pflaumen. Hat für einen 1996er Saint Emilion viel Kraft und gefällt besser als der Angélus. (18/20). 16: Eine Magnum bei Mario in Ste Maxime. Eigentlich waren es zwei Magnumflaschen. Vom Jahrgang 1996. Und noch eine Magnum vom Jahrgang 1995. Also ein sehr sommerlicher Valandraud-Magnum-Abend. Der 1996er entwickelt sich langsam, respektive behält seine grossartige Genussreife. (18/20). 16: Recht dunkles, dezent mattes Weinrot. Das Bouquet hat zu Beginn einen etwas dumpfen Ansatz, zeigt dahinter aber schwarze Schokolade und wunderbar kräutrige Noten. Im zweiten Ansatz wirkt er bereits offener und gibt sich vollreif. Im Gaumen samtig, gut balanciert, eine zart röstige Nuance im angenehm fülligen Finale zeigend. Er ist – wie nasal bereits festgestellt – jetzt auf dem Genusspeak. 18/20 austrinken

17

/20

André Kunz

Süsses, mittelkräftiges, weiches Bukett mit Schokolade, blaue Beeren, Milchkaffe. Süsser, mittelkräftiger, fruchtiger Gaumen mit süsser Aromatik, weichem Tannin. Süsser Abgang. 17/20 trinken - 2015

87

/100

Jean-Marc Quarin

Jean-Marc Quarin

Logo auf dem Korken: CRL Dunkle Farbe, mittlere Intensität, gereift. Fruchtige, rauchige Nase mit einer Spur Teer. Leichter, aber aromatischer Gaumen. Mittlere Länge. Einige Schwankungen!

Beschreibung

Charakteristika und Verkostungstipps zum Château Valandraud 1996

Verkostung

Farbe

Die Farbe zeigt ein sattes Rubinrot mit purpurnen Reflexen, das von der Konzentration des Weins und dem Ausbau in neuen Barriques zeugt.

Nase

In der Nase entfalten sich Aromen schwarzer Früchte (schwarze Himbeere, Pflaume), begleitet von rauchigen und würzigen Noten aus dem Ausbau in Eichenfässern. Anklänge von geröstetem Kaffee, Toastbrot und Veilchen runden dieses komplexe Bouquet ab.

Gaumen

Am Gaumen bietet dieser Château Valandraud 1996 einen mittleren Körper mit schöner Substanz. Der Gaumen offenbart leicht würzige rote Früchte, begleitet von eisenhaltigen Noten, die an bestimmte Weine aus Pomerol erinnern. Die Tannine sind weich und gut eingebunden und zeigen eine feine Struktur. Die Säure bringt Frische und verleiht dem Ganzen Struktur. Die seidige, geschmeidige Textur verleiht diesem Wein einen harmonischen und eleganten Charakter.

Weinpairing

Dieser Wein passt hervorragend zu einer Steinpilzcremesuppe, einem gegrillten Rindersteak oder auch zu Gerichten auf Entenbasis. Federwild ist ebenfalls ein ausgezeichneter Partner zu diesem Saint-Émilion.

Ein emblematischer Garagenwein aus Saint-Émilion

Das Weingut

1989 von Jean-Luc Thunevin und Murielle Andraud gegründet, ist Château Valandraud zum Aushängeschild der Garagenwein-Bewegung in Bordeaux geworden. Ausgehend von einer Parzelle von nur 0,6 Hektar im Tal von Fongaban in Saint-Émilion erstreckt sich das Weingut heute über rund 10 Hektar. Murielle Andraud leitet die Vinifikationen seit 2007. Dank eines innovativen Ansatzes und des Strebens nach Exzellenz erhielt das Weingut 2012 die Einstufung Premier Grand Cru Classé B, bestätigt 2022. Seit 2016 halten Christophe und Marie Lefévère 47 % des Kapitals. Seit 2020 verfügt das Weingut über einen revolutionären, bioklimatischen Keller, der halb in das Kalkplateau eingelassen ist.

Der Weinberg

Die Weinberge von Château Valandraud bestehen aus Parzellen in Saint-Émilion am rechten Ufer der Dordogne. Die Böden sind im Tal von Fongaban sowie auf dem Kalkplateau von Saint-Étienne-de-Lisse ton- und kalkhaltig, zudem finden sich silizium- und kiesgeprägte Zusammensetzungen. Diese Vielfalt an Terroirs verleiht dem finalen Wein Komplexität und Nuancen.

Der Jahrgang

Das Jahr 1996 stellte die Erzeuger am rechten Ufer von Bordeaux vor Herausforderungen. Die klimatischen Bedingungen ermöglichten es dem Merlot nicht, in allen Bereichen eine optimale phenolische Reife zu erreichen, was eine strenge Selektion der Parzellen und eine sorgfältige Arbeit an der Assemblage erforderte, um die angestrebte Balance zu erzielen.

Vinifikation und Ausbau

Die Vinifikation des Château Valandraud 1996 erfolgte in Tanks mit Temperaturkontrolle. Die Maischezeiten dauerten etwa drei Wochen, mit manuellem Unterstoßen und Umpumpvorgängen. Die malolaktische Gärung wurde in Barriques durchgeführt. Der Ausbau erfolgte in 100 % neuen Barriques aus französischer Eiche für 18 bis 30 Monate. Der Wein wurde ohne Schönung und ohne Filtration abgefüllt.

Rebsorten

Die Assemblage dieses Jahrgangs wird vom Merlot dominiert, ergänzt durch Cabernet Franc und je nach beim finalen Verschnitt festgelegten Anteilen gegebenenfalls einen kleinen Anteil Cabernet Sauvignon.

Château Valandraud 1996
2.0.0