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Albert Bichot : Chablis Grand cru "Les Preuses" Dom. Long-Depaquit 2022
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Beschreibung
Charakteristika und Verkostungstipps zum Chablis Grand cru „Les Preuses“ Domaine Long-Depaquit 2022 von Albert Bichot
Verkostung
Farbe
In der Jugend blassgolden mit grünen Reflexen, entwickelt sie im Laufe der Jahre zunehmend goldene Nuancen.
Nase
Fein und zart entfaltet sie florale Aromen und Düfte von frischem Laub, unterstrichen von mineralischen Noten, die an Feuerstein erinnern.
Gaumen
Frei von jeglicher Schwere, zeigt er einen Auftakt von großer Reinheit. Die Struktur ist straff, lang und fein und mündet in einen anhaltenden Abgang mit floralen Anklängen sowie Noten von Haselnuss und Trockenfrüchten.
Weinpairing
Dieser große Weißwein passt ideal zu Speisen aus dem Meer, etwa zu weißfleischigem Fisch und Meeresfrüchten. Ebenso wunderbar begleitet er helles Fleisch, Geflügel sowie charaktervollen Käse.
Servieren und Lagerung
Es empfiehlt sich, den Chablis Grand cru „Les Preuses“ Dom. Long-Depaquit 2022 bei einer Temperatur zwischen 11 und 13 °C zu servieren. Er kann bereits in seiner Jugend genossen werden, um seine Frische auszukosten, oder bis etwa 2032 im Keller reifen. Mit der Zeit entwickelt er eine ausgeprägtere Mineralität sowie tertiäre Aromen von Waldboden und Pilzen.
Eleganz und Mineralität eines Grand Cru aus Chablis aus dem Hause Albert Bichot
Das Weingut
Das 1831 von Bernard Bichot in Monthélie gegründete Haus Albert Bichot ist eine historische Institution in Burgund. Heute wird der Familienbetrieb von Albéric Bichot in sechster Generation geleitet und zeichnet sich durch sein starkes Engagement für den biologischen Weinbau aus. Die renommierte Marke mit Sitz in Beaune stützt sich auf sechs eigene Domaines mit insgesamt über 100 Hektar Rebfläche. Das Haus verbindet Respekt vor dem Terroir mit Modernität und ist zudem für seine Rolle als bedeutender Käufer bei der prestigeträchtigen Weinversteigerung der Hospices de Beaune bekannt.
Der Weinberg
Die kleine, 0,25 Hektar große Parzelle liegt im Climat „Les Preuses“, dessen Name vermutlich auf die alte gepflasterte Römerstraße („perreuse“) zurückgeht, die einst Chablis mit Maligny verband. Die durchschnittlich etwa zehn Jahre alten Reben sind mit einer Dichte von 8.500 Rebstöcken pro Hektar gepflanzt. Sie gedeihen auf einem Boden aus Ton und zahlreichen Steinen. Die gesamte Domaine wird nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus bewirtschaftet.
Vinifikation und Ausbau
Nach der Handlese wird der Chablis Grand cru „Les Preuses“ Dom. Long-Depaquit 2022 vollständig in Eichenfässern vinifiziert, die bereits ein- bis fünfmal belegt wurden. Der Ausbau erfolgt 10 Monate lang auf der Feinhefe im Fass, gefolgt von einer 6-monatigen Reifung in Edelstahltanks.
Rebsorte
100 % Chardonnay





